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Packen wir es an- verdienen wir unser Glück


Zahlreiche Bürger und Vertreter des öffentlichen Lebens kamen zum Neujahrsempfang. (Foto:Böhm)

(ub) Sehr gut besucht war der 19. Schönbrunner Neujahrsempfang in die Raingartenhalle in Haag. Vor den Neujahrsansprachen von Bürgermeister Roland Schilling, dem Sprecher der Vereine Wilfried Kappel und Pfarrerin Angelika Bless überbrachten die Sternsinger mit ihrer Organisatorin Yvonne Weber Gottes Segen. Die diesjährige Sammelaktion der Sternsinger unterstützt Projekte in Madagaskar.

Zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens, der Vereine, aus Handel, Banken und Versicherungen und des Polizeireviers Eberbach fanden sich beim 19. Schönbrunner Neujahrsempfang ein. Bei einem persönlichen Empfang durch Bürgermeister Roland Schilling und seiner Gattin wurden herzliche Neujahrsglückwünsche ausgetauscht, ehe der offizielle Part begann. Die Sternsinger sammelten in diesem Jahr für Projekte in Madagaskar. Musikalisch umrahmte der MGV „1867“ Schwanheim unter der bewährten Leitung von Andreas Walz den Neujahrsempfang in der Haager Raingartenhalle, zu dem Spirituals wie „Wo warst Du?“ und „I want to go to heaven“ ebenso wie das Volkslied „Ein Jäger aus Kurpfalz“ und das Lied „Herr, unser Gott“ erklangen.

In seiner Neujahrsansprache wünschte sich Bürgermeister Schilling, dass die Menschen mit dem Optimismus des „Sommermärchens“ der vergangenen Fußball-Weltmeisterschaft versehen und froh gestimmt in das neue Jahr starten und mit mehr Mut und Zuversicht die künftigen Aufgaben angehen. Die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Welt-, EU-, Bundes- Landes- und Kommunalpolitik ließ Schilling Revue passieren und erinnerte an die Übernahme der EU- Ratspräsidentschaft, die Osterweiterung und die vielen Reformen in Deutschland, die sich wie bei Hartz IV letztlich auch auf die immer geringer werdende Finanzkraft der Kommunen auswirken. „Ziel der Politik ist es und muss es sein“, so Schilling, „das Leben der Menschen menschlicher zu machen. Politische Ansätze bleiben jedoch ohne Wirkung, wenn sie nicht von Menschen vor Ort mit hohem persönlichen Einsatz mit Leben erfüllt und in Taten umgesetzt werden“. Schilling, der zugleich auch CDU-Fraktionsvorsitzender der neuen Metropolregion ist, erklärte, dass die Metropolregion und der Verband Region Rhein- Neckar in Fahrt kommen. Im vergangenen Jahr sei die alte Kurpfalz trotz des Rheins und der Ländergrenzen als siebtgrößter Wirtschaftsraum mit 2,4 Millionen Menschen zusammen gewachsen und künftig werde ein Gesamtkonzept mit einem einheitlichen Regionalplan entstehen. Gemeinsam mit Landrat Dr. Brötel vom Neckar-Odenwald- Kreis sei ein Arbeitskreis für den ländlichen Raum eingerichtet worden, der Mitte Februar die Ziele für die regionale Entwicklung festlegen werde. Erfreulich sei auch die positive Entwicklung auf dem Holzmarkt, die sich auch in finanzieller Hinsicht für den Gemeindewald und für Privatwaldbesitzer auszahlen würde. Waldbesitzer könnten jetzt die Früchte der Arrondierung und Waldzusammenlegung ernten. In der Schönbrunner Chronik 2006 werden Themen wie das Allemühler Feuerwehrgerätehaus, die Sanierung der Turnhalle Schwanheim, die neue DSL-Versorgung und die Grundschule „Bildungswerkstatt Schönbrunn“ mit dem neuen Förderverein als Highlights hervorgehen. Schilling dankte allen ehrenamtlichen Helfern ebenso wie seinen Mitarbeitern im Rathaus. „Wir sind ein gutes belastbares Team. Ich weiß, was ich an ihnen habe und sie wissen, was sie an mir haben.“ Schilling wünschte allen Gästen des Neujahrsempfangs , den Bürgern und seinen Mitarbeitern „ein neues Jahr mit neuem Glück, neuen Chancen und Herausforderungen, mit Höhen und Tiefen, Resignation und Zuversicht. Packen wir´s an- verdienen wir unser Glück!“

Als Sprecher aller Schönbrunner Vereine dankte Wilfried Kappel Bürgermeister Schilling. Er wisse, „dass ihm das Wohl aller Vereine am Herzen liegt“. Vereine seien unersetzlich für das Gemeinwohl. In einer Studie sei belegt, dass Ehrenamt und Kostennutzenrechnung nicht zusammen passen, so Kappel. Trotzdem leisten alle Vereine einen fundamentalen Beitrag für die Allgemeinheit, der mit Geld nicht aufzuwiegen ist. Zudem fördere das ehrenamtliche Engagement die Lebensqualität und sei ein Fixpunkt in der Lebens- und Freizeitgestaltung. In sozialen Netzwerken könnten sich die Mitglieder positiv gegenseitig unterstützen. Kappel wies in seiner Ansprache auf das bevorstehende Jubiläum des MGV „1867“ Schwanheim hin, dessen Vorsitzender er zugleich ist. Vom 5. bis 7. Mai feiert der Verein mit Freundschaftssingen und Volksliederwertungssingen sein 140-jähriges Bestehen, zu dem bis zu 3000 Sänger erwartet werden. Bereits am 17. März wird im Dorfgemeinschaftshaus das Festbankett stattfinden.

Pfarrerin Angelika Bless überbrachte aus ihrer Pfarrei Glück- und Segenswünsche. Die Zeit, so Bless, sei ein künstlicher Einschnitt, aber zugleich sei gerade das neue Jahr ein Halte- und Wendepunkt, der es jedem ermögliche, für sich selbst Bilanz zu ziehen und vieles zu überdenken. Das neue Jahr biete jedem die Chance, von Altem Abschied zu nehmen und Neues zu beginnen, da jedem Neuen auch ein Zauber inne wohne. Bless erinnerte daran, „dass wir selbst bestimmen, wie wir die vor uns liegende Zeit nutzen werden. Wir können den Tag so gestalten, dass er uns erfüllt“, sprach Bless.
Beim anschließenden Sektempfang mit vielen netten Gesprächen klang der Neujahrsempfang allmählich aus.

07.01.07

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