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Metropolregion als Chance für Verbesserungen


V.l. Bernhard Martin, Eberhard Petri, Stefan Dallinger und Dr. Achim Brötel. (Foto:Richter)

(hr) Eberbach gehört zwar zur Metropolregion Rhein-Neckar. Gegenüber dem Ballungsraum in der Rhein-Ebene gibt es im ländlich geprägten Osten der Region jedoch strukturelle Defizite. Eines davon ist die unzureichende Verkehrsanbindung. Autobahnen sind weit weg, und auch auf dem Weg nach Heidelberg gibt es Nadelöhre wie die Ortsdurchfahrung in Neckarsteinach. Und genau dort wurde heute ein ehrgeiziges Projekt angestoßen, das in Zukunft die Verkehrsinfrastruktur im Neckartal verbessern soll.

Die Initiative zur ersten "Verkehrskonferenz Neckartal: Straße, Schiene, Fluss" ging von den Bürgermeistern der Region aus. Sie kommen aus vier Landkreisen in Hessen und Baden-Württemberg. Am Vormittag trafen sie sich in der Vierburgenstadt mit Bundes- und Landtagsabgeordneten, Vertretern der Planungsbehörden, Landrat Dr. Achim Brötel (Neckar-Odenwald-Kreis), einem Vertreter der Stadt Heidelberg und Verbandsdirektor Stefan Dallinger von der Metropolregion Rhein-Neckar. Das Ergebnis des Treffens stellten Eberbachs Bürgermeister Bernhard Martin, sein Neckarsteinacher Amtskollege Eberhard Petri, Stefan Dallinger und Dr. Achim Brötel im Anschluss den Medien vor: In den nächsten Jahren soll durch den Regionalverband ein Gesamtkonzept für die Verbesserung der Verkehrssituation im östlichen Rhein-Neckar-Raum erarbeitet werden. Dallinger wird diesen Auftrag der Verbandsversammlung vorschlagen, die darüber noch beschließen muss. Ergebnisse erwartet der Verbandsdirektor bis zum Jahr 2009. Diese sollen dann in die Neufassung des Bundesverkehrswegeplans einfließen.

Als wesentliche Schwachstellen wurden nicht nur die Engpässe auf der Bundesstraße 37 im Neckartal und in Heidelberg erkannt, sondern auch die drohenden Einschränkungen des S-Bahn-Angebotes, der notwendige Ausbau des Autobahnzubringers B 292 nach Sinsheim und die anstehenden Erweiterungen der Neckarschleusen für größere Schiffe, um den Güterverkehr auf dem Fluss zu halten und eine Verlagerung auf die Straße zu verhindern.
Bei den möglichen Lösungen soll der seit den 90er Jahren diskutierte Dilsberg-Tunnel mit zwei Neckarbrücken bei Neckarsteinach ebenso geprüft werden wie ein Tunnel zwischen Heidelberg und Bammental mit Weiterführung einer schnellen Straßenverbindung bis Aglasterhausen zur B 292. Die Initiatoren sind sich zwar im Klaren darüber, dass solche teuren Projekte in naher Zukunft kaum möglich sein dürften. Aber sie setzen ihre Hoffnungen in die neue Metropolregion, durch die zumindest die früheren Verwaltungshürden wie Kreis- und Landesgrenzen an Bedeutung verlieren sollen.

22.01.07

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