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Mit Marketing zum Klimaschutz

(hr) Ein Handlungskonzept zum Thema Klimaschutz in Eberbach soll jetzt die Stadtverwaltung erarbeiten. Den Startschuss dazu gab heute der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung. Noch vor der Sommerpause sollen erste Ergebnisse präsentiert werden, stellte Bürgermeister Bernhard Martin in Aussicht.

Bereits in der Vergangenheit habe Eberbach einiges für den Klimaschutz getan, sagte Stadtwerkeleiter Stefan Schwarz und zählte beispielhaft das Energiecontrolling an den Schulen, die von den Stadtwerken angebotene Energieberatung, den öffentlichen Busverkehr und das seit 20 Jahren betriebene Blockheizkraftwerk im Badezentrum auf. Mit dem jetzt zu erarbeitenden Konzept wolle man aber von der projektbezogenen Sicht wegkommen und das Thema eher mit Marketingmitteln aufarbeiten. Eine interne Arbeitsgruppe habe sich dazu bereits im letzten Jahr Gedanken gemacht und den Slogan "Prima Klima in Eberbach" entwickelt.

In der Aussprache bekannten sich alle Gemeinderatsfraktionen zum Klimaschutz. Stadtrat Marcus Deschner (CDU) zeigte sich aber darüber verwundert, dass das Konzept offenbar unter Federführung des Amtes für Kultur und Tourismus erarbeitet werden soll, wo es doch passender beim Umweltamt angesiedelt wäre. Viel Geld solle man für die Konzepterstellung aber nicht in die Hand nehmen, forderte Deschner.

Die SPD warte immer noch auf eine Photovoltaikanlage auf der Ittertal-Sporthalle. Das sei "wohl im Sande verlaufen", mutmaßte Fraktionssprecher Bruno Schmitt. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, man möge künftige Klimaschutzprojekte verwirklichen, auch wenn sie Geld kosten, und "nicht wieder aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen nein sagen".
Auch Peter Stumpf (AGL) sprach sich für effektive Klimaschutzmaßnahmen in Eberbach aus, bevor man an das Marketing gehe: "Man muss erst etwas leisten und dann über die Vermarktung nachdenken". Im Vergleich zu anderen Städten sei nach AGL-Ansicht in der Vergangenheit in Eberbach zu wenig für den Klimaschutz getan worden.

Während Stumpfs AGL-Kollege Dr. Harald Grote befürchtete, dass "Prima Klima in Eberbach" eher peinlich wirken könnte, wollte Bernhard Martin den Slogan als "Kristallisationskern" verstanden wissen. Die Kunst dabei müsse sein, "Marketing einzusetzen, damit am Ende Klimaschutz herauskommt", gab Martin das Ziel des Konzeptes vor.

29.03.07

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