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Erfahrungsaustausch verbessert das soziale Netzwerk in Eberbach

(bro) (stve) 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die 19 Einrichtungen und Institutionen in Eberbach vertreten, tagten kürzlich auf Einladung der Stadt Eberbach in der traditionellen Frühjahrssitzung des Arbeitskreises
"Kinder und Jugend in Eberbach – Jugendhilfeplanung im Planungsraum 8, Eberbach/Schönbrunn" im Ratsaal des Rathauses.

Jugendreferent Franz Beutler konnte auf eine umfangreiche Tagesordnung verweisen. Den Anfang machte der Geschäftsführer des Caritasverbands für den Neckar-Odenwald-Kreis e.V. in Mosbach, Meinrad Edinger, der über die Tafelläden der Caritas im Allgemeinen und über den Stand der Dinge beim neuen Caritasladen in der Adolf-Knecht-Straße in Eberbach im Besonderen berichtete. Tafelläden verkaufen aus Lebensmittelspenden von Supermärkten, Bäckereien u.a. Betrieben verbilligte Lebensmittel an Bezieher geringer Einkommen wie Grundsicherung bzw. Bezieher von Wohngeld, Kindergeldzuschlag oder Arbeitslosengeld (Hartz IV). Der Caritasladen ist täglich von 10.30 bis 12 Uhr geöffnet und wird in Eberbach sehr gut angenommen.

Karin Hemberger von der Sozialstation stellte die gemeinsame Konzeption von Caritas und Diakonie für "H.O.T. – HaushaltsOrganisationsTraining" der Familienpflege vor, wodurch es möglich wird, ein niederschwelliges Angebot an mehrfach belastete Familien im Rahmen der Jugendhilfe zu machen.
Hierbei geht es um die "Vermittlung von Haushaltsführungskompetenzen in prekären Lebenslagen", die "Stärkung der Selbsthilfefähigkeit im Alltag", den "Aufbau von Basiskompetenzen zur Sicherung des Kindeswohls", also auch um einen Beitrag für ein Frühwarnsystem bei der Gefährdung des Kindeswohls. Bei der Kostenfrage ist der öffentliche Jugendhilfeträger, im Einzelfall auch der Sozialhilfeträger gefordert.
Dr. Gerald Schreck von Reischach, Jugendhilfeplaner des Rhein-Neckar-Kreises, ging in seinem Beitrag auf die jetzt im Internet abrufbaren Ergebnisse einer Schülerumfrage unter 6.000 Neuntklässlern im Rhein-Neckar-Kreis ein, die zu Medienkonsum, Rauchen, Trinken, Drogen, Selbstverletzungen bis hin zu Suizidversuchen z.T. erschreckende Zahlen aufweisen. Verblüffend dabei ist, dass die gleichzeitig befragten Eltern zu deutlich abweichenden Beurteilungen ihrer Sprösslinge kommen. Mit dem Hinweis auf positive Effekte neuer Angebote des Rhein-Neckar-Kreises wie "I.S.E. – intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung" und "aufsuchende Familientherapie", die geeignet sind, die kostenintensiveren Heimunterbringungen zu vermeiden, schloss von Reischach seinen ausführlichen und interessanten Vortrag ab.
Eine Reihe von Nachfragen seitens der Teilnehmer zu allen Beiträgen zeigte, dass ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch zur Verbesserung des "Sozialen Netzwerks Eberbach" beitragen kann.

Infos im Internet:
www.rheinneckarkreis.kivbf.de/servlet/PB/menu/1657800_l1/index.html?pressID=1955&showPressDetails=tr


26.04.07

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