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Gemeinsamer Ausflug: Junge Union, CDU und der Türkisch-Islamische Kulturverein


Imam Ahmed Kurt (2. vl.), Bruder Theodor (3. v.l) und JU Vorsitzender Markus Haas (5. v.l.). (Foto: privat)

(bro) (ag/mh) Dieser Tage trafen sich Mitglieder der Jungen Union und CDU Waldbrunn mit Mitgliedern des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Eberbach zu einem gemeinsamen Ausflug in das Stift Neuburg in Heidelberg. Bereits im Februar besuchte die JU Waldbrunn die Moschee in Eberbach und lud die Moscheegemeinde als Dankeschön zu dem gemeinsamen Ausflug ein.

Im Benediktinerkloster wurde die Gruppe freundlich von Bruder Theodor empfangen und zu einer gemütlichen Gesprächsrunde eingeladen. Der Ordensbruder führte die Gäste in die Geschichte des Klosters ein und beschrieb ihre Entwicklung. Bereits im Jahre 1130 erbaut, lebten Benediktinermönche im Kloster. Die Besitzer des Klosters wechselten in den Jahrhunderten, unter anderem wurde es auch zeitweilig in ein Frauenkloster umgewandelt. Die Besitzverhältnisse wechselten des Öfteren, bis schließlich die Benediktinermönche 1928 wieder zurückkehrten. Im selben Jahr wurde das Kloster Neuburg von Papst Pius XI. zur Abtei erhoben.

Danach berichtete der 75-jährige Bruder Theodor von seinem 53-jährigen Klosterleben. Offen und humorvoll beantwortete er alle Fragen der Anwesenden und gab Einblicke in den klösterlichen Alltag der Benediktinerabtei Neuburg. Der Tagesablauf eines Mönchs ist in Zeiten des Gebetes, der Arbeit und des Studiums aufgeteilt: Der Tag beginnt sehr früh mit Gebeten und wird mit gemeinsamen Mahlzeiten, Lesungen bei Tisch und Arbeitsteilung im Kloster fortgeführt, ganz nach dem Grundsatz "Ora et labora et lege" (bete, arbeite und lies).
Ferner schreibt die Regel selbst acht Gebetszeiten vor und innerhalb einer Woche sollen alle 150 Psalmen des Alten Testamentes gebetet oder gesungen werden. Im Anschluss an die Ausführungen von Bruder Theodor fand zwischen den Besuchern eine Diskussion über Gemeinsamkeiten aber auch Differenzen zwischen Christen und Moslems statt.

Bruder Theodor, zuständig für den Landwirtschaftsbetrieb, führte die Besucher anschließend durch die Stallungen. Bruder Theodor erläuterte, dass die Mönche ausschließlich biologische Landwirtschaft betreiben. Durch den Milchverkauf werde auch zu der Finanzierung des Klosters beigetragen. Eine komplett autarke Lebensweise sei aber dennoch nicht möglich. Das Kloster Neuburg bietet auch seit einiger Zeit eine Kaninchen- und Meerschweinchenpension an. Familien können hier für ihre Urlaubszeit die Tiere in Pflege geben, darüber hinaus kann man auch Kaninchen und Meerschweinchen aus der Zucht erwerben.

Am Ende dieser netten Führung bedankten sich Markus Haas, Vorsitzender der JU Waldbrunn, Ahmet Kurt, Imam der Moscheegemeinde und der Vorsitzende des Türkisch-Islamischen Kulturvereins Eberbach beim Gastgeber, Bruder Theodor.

03.05.07

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