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Vom Aschenputtel zur Prinzessin


Dekanin Hildrud Schneider- Cimbal dankte Kirchengemeinderätin Ellen Kolodziej stellvertretend für alle ehrenamtlichen Helfer, die das kleine Bergkirchlein vom Aschenputtel zur Prinzessin wieder haben auferstehen lassen. Pfarrerin Angelika Bless erzählte über den Werdegang des Kirchleins und die Grundsteinlegung. Musikalisch untermalten Karlfried Schicht, Dirk Bondes und Bernd Hettmansberger die Feierstunde trefflich. (Fotos: Böhm)

(ub) In exponierter Lage oberhalb eines Brunnens steht die „Alte Dame“ - die Moosbrunner Kapelle. In einem würdigen Rahmen mit Musik und Sektempfang wurde ihr 80-jähriges Jubiläum gefeiert. Vor ihr zierte eine gotische Kapelle am Moosbrunner Friedhof den Schönbrunner Ortsteil, der früher unter der Herrschaft der Ritter von Hirschhorn stand, ehe er badisch wurde. Einen Tag bevor die alte Kapelle unter Denkmalschutz gestellt werden sollte, ereilte sie im Jahr 1897 die Abrissbirne. Zur Strafe hatten die Moosbrunner 30 Jahre lang keine Kirche und mussten in Schönbrunn zur Kirche gehen, erzählte Bürgermeister Roland Schilling.

Für Pfarrerin Angelika Bless ist diese evangelische Kapelle, deren Grundstein am 12. September 1926 gelegt wurde, ein ganz besonderes Gebäude. Viele Helfer haben in den letzten zwei Jahren Hand angelegt, um aus der stark renovierungsbedürftigen Kirche ein kleines Schmuckstück zu machen. Bless dankte der Gemeinde Schönbrunn, den Schützen und allen voran den überaus engagierten Kirchengemeinderätinnen Ellen Kolodziej, Ute Wegner, Nadrea Grimm, Brigitte Moser und Karola Gärtner und ihren Ehegatten, mit deren Willen und tatkräftiger Hilfe aus der völlig desolaten Kirche ein strahlendes Kleinod wiederauferstanden sei. Bless dankte auch Dekanin Hiltrud Schneider- Cimbal, die in vielen Gesprächen über das neue Kirchenprofil zur Realisierung des Projektes ermutigt habe. Schneider –Cimbal freute sich darüber, dass sich das Kirchlein im biblischen Alter vom Aschenputtel zur Prinzessin gewandelt habe.
Auch weiterhin soll die Moosbrunner Kirche als ein Raum der Begegnung für alt und jung und Raum für Gespräche und Erfahrungsaustausch bieten.

Musikalisch umrahmt wurde das 80-jährige Jubiläum vom Musikertrio Karlfried Schicht, Rektor der Bildungswerkstatt Schönbrunn, und seinen beiden Freunden Dirk Bondes und Bernd Hettmannsberger. Dezent erklangen im Hintergrund eines Sektempfanges Melodien wie „Tears in Heaven“ von Eric Clapton oder „Smile on your face“, während sich die Gäste eifrig über die neu gestaltete Kirche unterhielten.

02.07.07

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