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Schönbrunn bewegt sich- und so soll es bleiben


Gestern wurde der neue Naturerlebnispfad „Grüner Elephanttt aktiv“ offiziell eröffnet (Fotos: Böhm)

(ub) Gespannt wie ein Flitzebogen warteten viele großen und kleinen Gäste auf die offizielle Eröffnung des neuen Schönbrunner Naturerlebnispfads „Grüner Elephanttt Aktiv“. Zuvor würdigten Rektor Karlfried Schicht von der Bildungswerkstatt Schönbrunn und Bürgermeister Roland Schilling den neuen Geopunkt im UNESCO Geopark.
Schönbrunn Zahlreiche Gäste kamen auf Einladung der Bildungswerkstatt Schönbrunn zur feierlichen Eröffnung des neuen Naturerlebnispfades in die Turnhalle der Grundschule. Mit kräftigen Paukenschlägen heizten die Schlagzeugtruppe Musikschule Eberbach unter der Leitung von Michael Jusczak dem Publikum mit fetzigen rhythmischen Melodien ein, ehe Carmen Schwab mit dem Orff- Orchester der Grundschule Lieder von „“Platsch, dem Frosch, auf der Suche nach Matsch“ und der Fliege Linda mit „Fly, Linda, fly“ zum Besten gab.

Bürgermeister Roland Schilling begrüßte zur Eröffnung zahlreiche Kinder, Eltern. Elternbeiräte, Mitglieder des Fördervereins der Grundschule und den Ehrenbürger der Gemeinde Schönbrunn, Hermann Münz. Der neue Naturerlebnispfad „Grüner Elephanttt Aktiv“ , so Schilling, sei insgesamt 4,8 km lang und würde nun im Rahmen der UNESCO Geopark Aktionstage als neuer Geopunkt im Naturpark Neckar- Odenwald aufgenommen werden. Die Schönbrunner Bildungswerkstatt habe bereits bei der Auftaktveranstaltung in der „Alten Mälzerei“ in Mosbach viel Beifall für die Präsentation des Geopunktes erhalten. Insgesamt 10 Schulen beteiligen sich an diesen Aktionstagen. Schilling bedankte sich bei allen Beteiligten, die den neuen Geopunkt erst ermöglicht haben. Im vergangenen November sei die Idee bei einem Spaziergang entstanden, die vorhandenen Waldwege intensiver zu nutzen. Eine Arbeitsgemeinschaft habe sich gebildet und die Idee schließlich realisiert, erzählte Schilling. Dieser Aktionstag solle keine einmalige Sache sein und er begrüße es, wenn die Schule noch weitere Projekte realisieren würde. „Zum Wohle unserer Kinder“ sei der Pfad eingerichtet worden, damit er auch ein Projekt zum Lernen sei. Man könne ihn auch als „Pfad der vier Jahreszeiten“ benennen, weil an ihm in jeder Jahreszeit auch die Wandlung der Natur nachvollziehbar sei. Schilling wünschte allen viel Spaß bei der Erkundung des Lehrpfades und war stolz darauf, dass „Schönbrunn sich bewegt- und das so bleiben soll“.

Karlfried Schicht, Rektor der Bildungswerkstatt Schönbrunn, informierte, wie es zu diesem Erlebnispfad kam. Die Grundschule habe sich bereit erklärt, an den UNESCO Geopark Aktionstagen teilzunehmen. Gemeinsam mit den Eltern, dem Elternbeirat, dem Förderverein und der Gemeinde Schönbrunn sei die Idee dann umgesetzt worden. Die Auszeichnung „Geopark“, so Schicht“ erhalten Regionen, die geologische Besonderheiten aufweisen und über ein Konzept verfügen, das dies nachhaltig vermittelt. Der Schönbrunner Geopunkt sei eine punktuelle Sehenswürdigkeit naturräumlicher und kulturhistorischer Art. Der Schule sei es wichtig gewesen, einen Geopunkt zu haben, der langfristig immer wieder von den Schulkindern genutzt werden kann. Schicht betonte, dass „wir einem Kinde kein größeres Geschenk machen können, als das wir seinen Blick schärfen für die Schönheit und das Geheimnis der Welt, in der wir leben“.

Nach der offiziellen Durchschneidung des Bandes durch Bürgermeister Roland Schilling, Rektor Karlfried Schicht, Förster Walter Henrich und Revierleiter Klaus Berberich war der neue Parcours eröffnet und die Kinder stürmten den Naturerlebnispfad entlang, um ihn eingehend zu erkunden. Zu erforschen gab es an sieben Stationen vielerlei. Försterin Frauke Kirschenlohr veranstaltete bei der „ Heckenstation- Platz der Stille“ gemeinsam mit Carmen Schwab und Isabel Eustachi ein Hör- und Wissensquiz. Am „Platz an der Eiche“ musizierte Ralph Schweizer mit seinem Ensemble, ehe am „Schnatzbach“ Wasserspiele und die Entnahme von Wasserproben die Kinder begeisterten. Auch im „Zauberwald“ konnten Kinder den Wald naturnah erleben, ehe sie an den beiden weiteren Stationen von Fritz Danzeisen „Alles rund um die Biene“ erfuhren. Manfred Brückner zeigte, wie „Holzofenbrot mit Musik“ gebacken wird und Horst Seibert präsentierte an der Station „Seile für Groß und Klein“ das alte Seilerhandwerk. Wissenswertes war bei „Leinewebers Sutte“ von Biologin Dr. Karin Ackermann über die Amphibien- Entwicklung zu erfahren und Karl Braus erläuterte geschichtliche Hintergründe über die „Tiefe Hohl“. Zu guter Letzt schwangt sich auch Gemeinderätin Karin Koch beim Abenteuerspielplatz am Parkplatz beim Höchsten durch den „Hochseilgarten“. Römisches Leben wurde von zwei römischen Hilfssoldaten erklärt, Nadine Dreßler und Carolin Weber- Enger legten mit Naturmaterialien wie Steine, Moos und Stücken schöne Natur- Mandalas und der Kindergarten „VILLA KUNTERBUNT“ ging auf Spurensuche.
Nachdem der Wettergott nach der Eröffnung des neuen Naturerlebnispfades für reichlich Sonnenschein sorgte, trafen sich alle wieder am Ausgangspunkt, um noch bis in die Abendstunden hinein den kulinarischen Köstlichkeiten des Fördervereins zu frönen. Für musikalische Unterhaltung auf dem Schulhof sorgten die „Haager Spatzen“.

02.07.07

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