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Stadt unterstützt Kinderbetreuung unter drei Jahren


Sowohl für Kinderkrippen (links) als auch für Kindergärten (rechts) greift die Stadt den Eltern unter die Arme. (Fotos:C.Richter)

(hr) Als Einstieg in die Betreuung von Kindern unter drei Jahren soll es ab September 2007 einen so genannten "Betreuungspass" geben. Außerdem können in den Eberbacher Kindergärten künftig auch Kinder ab zwei Jahren in begrenzter Zahl aufgenommen werden, und zwar in alle 21 bisher bestehenden Kindergartengruppen. Das beschloss heute der Eberbacher Gemeinderat.

Der Betreuungspass wird grundsätzlich für alle Kinder unter drei Jahren ausgestellt. Er berechtigt zur Inanspruchnahme eines städtischen Zuschusses in Höhe von 1,60 Euro je Betreuungsstunde in anerkannten Einrichtungen oder bei qualifizierten Tagesmüttern. Die Betreuung eines Kindes in 30 Stunden pro Woche, beispielsweise in der bestehenden Einrichtung "Rappelkiste", würde dann rund 190 Euro pro Monat betragen. Alternativ ist auch die Betreuung von Kindern ab 2 Jahren in den KIndergärten möglich. Sie werden in die normalen Kindergartengruppen aufgenommen. Allerdings müssen die Eltern für die ganz Kleinen dann den doppelten Beitrag berappen, der für einen normalen Kindergartenplatz anfällt. Das wären dann auch knapp 190 Euro im Monat bei einem Platz für 34 Stunden Betreuung pro Woche.

Bei Aufnahme von mindestens zwei Kindern unter drei Jahren kann dann die jeweilige Kindergartengruppe von 25 auf 22 Kinder verkleinert werden. Das hat dann den Effekt, dass trotz zurückgehender Kinderzahlen vorerst keine Gruppen in den Eberbacher Kindergärten geschlossen werden müssen. Falls alle Gruppen Kinder unter drei Jahren aufnehmen, wäre nach aktuellen Prognosen frühestens zum September 2009 eine Gruppenschließung erforderlich. Bisher war von der Schließung einer weiteren Gruppe im katholischen Kindergarten St. Elisabeth ausgegangen worden. Davon ist aber auch die katholische Kirchengemeinde inzwischen abgerückt und beantragte eine reine Krippengruppe im Kindergarten St. Maria in Neckarwimmersbach. Dem folgte der Gemeinderat heute nicht.

Bis Anfang nächsten Jahres soll nun parallel zu den jetzt beschlossenen Förderungen der Bedarf für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren ermittelt werden. Außerdem will man gemeinsam mit den Kirchengemeinden ein Konzept für die Anpassung der Kindergartenplätze an den künftigen Bedarf erarbeiten. Sollten später doch Gruppenreduzierungen nötig werden und die Stadt dadurch Kosten einsparen, sollen diese Gelder weiterhin für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.

Stadtrat Peter Stumpf (AGL) beantragte eine höhere städtische Förderung (1,90 Euro je Stunde statt 1,60 Euro), was die Eltern zwar entlastet, der Stadt aber Mehrkosten von rund 19.000 Euro beschert hätte. Der Antrag wurde mehrheitlich abgelehnt.

19.07.07

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