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Eine Nachtzeit voller Rosen der Musik


Dirigent Karsten Huschke mit dem hoch disponierten Orchester der Schlossfestspiele Zwingenberg; Claudia Grundmann (Sopran) und Christian Voigt (Tenor) beim Gesangsrezitativ (links); der Chor der Zwingenberger mit Mario Klein, der mit seiner Bassstimme wieder das Publikum in Bann schlug; Landrat Dr. Achim Brötel bei der abschließenden Würdigung (Fotos:Gündling)

(ag) Stunden, die man nicht so schnell vergisst, denen man einen Strauß voller Melodien gebunden hatte, in welchen es Rosen regnete, die mit Feuerwerk und Festlichkeit endeten, aber in welchen man auch den Intendanten Friedemann Eichhorn verabschiedete, alles das umfasste das ausverkaufte Jubiläumskonzert auf dem Zwingenberger Schlosshof gestern zur Nachtzeit.

Schwungvoll und freundlich tauchte die Orchestermusik in die Ouvertüre „Eine Nacht in Venedig“ von Johann Strauß ein, dynamisch und großartig dirigiert von Karsten Huschke, der im nächsten Jahr die Intendanz über die Schlossereignisse übernehmen wird und hierbei aufs Herzlichste willkommen geheißen wurde. Stefan Müller-Ruppert moderierte glanzvoll, humorvoll und hieß die Gäste im Schlosshof willkommen, ebenso wie Friedemann Eichhorn, der nun den Intendantenstab an Karsten Huschke übergab und 25 Jahre Schlossfestspiele als Zeichen für die Begeisterung setzte: Jeder der Gemeinde identifiziere sich mit den Festspielen, die ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, den Verein und den Vielen, die schützend ihre Hand darüber hielten, nicht denkbar sei. Es sprach von der damit verbundenen großen Freude, sechs Jahre lang die Schlossfestspiele geleitet zu haben.

Als dann die Sängerriege mit Claudia Grundmann, Christine Merz, Christian Voigt und Mario Klein antrat, begann das Feuerwerk der Melodien mit Arien aus Giuseppe Verdis Opernwerk, von Albert Lortzing oder Johann Strauß „Die Fledermaus“. Aus „Zar und Zimmermann“ des Albert Lortzing sang Mario Klein gemeinsam mit dem Zwingenberger Chor den „van Bett“, erfrischend und lustig, vorm Hintergrund einer weiten musikalischen Klangtiefe des Orchesters. Claudia Grundmann führte den Sopran überzeugend und in gekonnter Koloratur in den Klängen der Heimat. Das herrliche Terzett der Adele, Rosalinde und Eisenstein folgte nach Christian Voigts stimmungsvoll und hervorragend gesungener Arie des Don José aus „Carmen“, in welcher er gesanglich in das Land der Liebe entführte?

Von den liebesfrohen Melodien des vollen Orchesterklanges endete der Abend mit tieferen Tönen in Würdigung und Verabschiedung durch den Landrat Dr. Achim Brötel, der als Vorsitzende des Trägervereins der Schlossfestspiele nicht nur von Herzen den Initiatoren und ausdrücklich auch der Freiwilligen Feuerwehr sowie dem DRK dankte, sondern 25 Jahre Ensemblearbeit als hervorragende Leistung würdigte, die im Chor von Brigitte Peschel, Hiltrud Wilbertz, Maria Riedl, Heiderose Wieder, Peter Link und Dr. Helmut Peschel geleistet, sowie aus dem Festspielorchester von Ingrid und Gerhard Kammerer erbracht wurde.
25 Jahre Schlossfestspiele Zwingenberg in diesem Ambiente, welches kein Bühnenbildner der Welt auch nur annähernd so schön nachbauen könne, seien insbesondere den künstlerischen Leitern zu verdanken. Nach Gründer Guido Johannes Rumstadt habe Professor Friedemann Eichhorn 2002 die Festspiele auf seine ganz eigene Art, sehr professionell, vor allem aber auch menschlich rundum gewinnend, weiter ausgebaut. In einem fußballerischen Bild bezeichnete er Friedemann als so etwas wie den Spielertrainer der Meistermannschaft. Er habe die Sommerfestivität sechsmal geleitet und entscheidend weiterentwickelt, sich damit für deren hervorragenden Ruf weit über die Region hinaus verdient gemacht.

Mit einem finalen fulminanten Feuerwerk und Feierlichkeiten, Gesprächen und Beisammensein bei einem Glas Sekt senkte sich die Nacht über das Schloss, über eine schöne volle Zeit der Augustfreude, über das Miteinander der Zwingenberger, über ein Ereignis, das man nicht so schnell vergisst.

Infos im Internet:
www.schlossfestspiele-zwingenberg.de


19.08.07

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