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Musik, wie sie das Herz berührt – Klänge von Schubert und Alban Berg


(Foto:Agentur)

(ag) (km) Für das erste der vier Abonnementkonzerte der 59. Kammermusikreihe der Eberbacher Kunstfreunde 2007/2008 kommt das “Australian String Quartet“ am Freitag, den 28. September, um 20 Uhr, nach Eberbach ins Evangelischen Gemeindehaus, um damit wieder den kleinen Festivalzyklus der hohen Kunst in Eberbach einzuläuten.

Das im Jahre 2000 am Australian Institute of Music gegründete Quartett, welches sogar bei der Hochzeit des dänischen Kronprinzenpaares mitwirkte, wird gebildet von vier der herausragendsten und vielseitigsten jungen Musikerinnen Australiens. Es hat bereits mehr internationale Wettbewerbspreise gewonnen als je ein australisches Ensemble zuvor, darunter Cremona 2005, den Australian Chamber Music Competition 2001, die Gold-Medaille beim Osaka Chamber Music Competition 2002, den zweiten Preis beim Paolo Borciani Wettbewerb in Italien 2005.

Im Eberbacher Programm des Künstlerquartetts rahmen zwei Schubertwerke die “Lyrische Suite“ von Alban Berg. Von Franz Schubert wird gespielt der so genannte c-Moll-Quartettsatz, eines der wertvollsten Stücke der Quartettliteratur und das in d-Moll komponierte “Der Tod und das Mädchen“, dessen zweiter und längster Satz Variationen über das Schubert-Lied von 1817 zum Gedicht gleichen Titels von Matthias Claudius enthält. - Das in allen vier Sätzen musikalisch wie auch kompositorisch gleichermaßen hoch stehende und spielerisch äußerst anspruchsvolle Werk gehört zu Schuberts abgrundtiefen Werken, steht in geistiger Nähe zum Liederzyklus “Winterreise“.

Die “Lyrische Suite“ Alban Bergs galt lange als ein Streichquartett in absoluter Musik ohne außermusikalisches Programm. Man empfand sie aber auch als “latente Oper“ (Adorno), deren Stimmungsanlage irgendwie auf eine tragisch verlaufende Liebesgeschichte passen könnte, suggerieren doch drei der sechs Satzbezeichnungen ganz deutlich ein Verlieben (amoroso), eine exstatische Leidenschaft (appassionato) mit einem untröstlichen Ende (desolato). (In den siebziger Jahren fand sich eine Partitur der “Lyrischen Suite“ mit programmatischen Bemerkungen, aus denen hervorgeht, dass Berg den Verlauf einer Liebesaffäre geradezu tagebuchartig “schildern“ wollte.) - Die Suite ist aber auch rein musikalisch äußerst ansprechend und überzeugend, ohne dass man historische Personen und Umstände dazu kennen müsste. Man darf sogar angesichts der allgemeinen Akzeptanz des Werks sagen, dass die Suite durch ihre musikalische Gestalt an sich gefällt und geradezu dazu geeignet ist, den Hörern die Angst vor einer gemäßigten Zwölftonmusik zu nehmen.

Karten für Nichtabonnenten sind wieder an der Abendkasse erhältlich (10 Euro, ermäßigt 3,50 Euro), Informationen zum Abonnement oder für Schulklassen unter der Telefonnummer (06271) 4369.

03.09.07

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