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Landeier auf Eiland gestrandet


(Fotos:Richter/C.Richter)

(hr) Die Kombination aus "spekulativer" Odenwälder Heimatgeschichte und internationalem Liedgut ist seit Jahren das Erfolgsrezept des Odenwälder Shantychors. Am vergangenen Samstag gastierte die bunte Truppe auf Einladung des Kulturlabors und der Eberbacher Werbegemeinschaft in der voll besetzten Stadthalle. Geboten wurde das aktuelle Programm "Eiland - oder die Entdeckung der Ähnlichkeit".

Als gestrandete Schiffbrüchige krochen die Sängerinnen und Sänger auf die Bühne, deren Kulisse einen karibischen Strand und im Hintergrund das halb versunkene Wrack der "Snickers" zeigte. Mit jenem Schiff seien die Seefahrer aus dem Odenwald nämlich gen Australien zwecks Auswanderung aufgebrochen. Dank der nautischen Künste ihres Kapitäns Schann Scheid, dem Helden der sieben Weltmeere aus Fränkisch-Crumbach, sind sie aber nie dort angekommen. So beginnt die Geschichte, die Erzähler Manfred Maser dem Publikum präsentierte, und wer den Witz des Shantychor-Texters kennt, ahnte bereits, dass es sich bei der "Snickers" um das Schwesterschiff der "Bounty" handelte. Und abermals seien es die Forschungen von Prof. Dr. Alfons Netwohr vom Institut für spekulative Heimatgeschichte gewesen, die die Geschichte der Schiffbrüchigen aus dem 18. Jahrhundert heute erst erfahrbar gemacht hätten, so Maser weiter. Demnach seien die Unglücklichen auf einer Insel in der Samoa-Region namens "Mosau" an Land gegangen, und nach der Einlebungsphase hätten sie im Inselinnern "Eingeborene" entdeckt, die in zwei Dörfern ("Unter-Mosau" und "Ober-Mosau") lebten. Deren Häuptling habe die Neuankömmlinge mit einem vertrauten "un schunsch?" begrüßt und sei von den Einwohnern "Boiemeeschda" genannt worden. Schließlich seien - so die Erkenntnisse von Prof. Netwohr - die Ähnlichkeiten der vermeintlichen Eingeborenen mit den Odenwäldern dadurch zu erklären, dass bereits rund 100 Jahre vor dem Schiffbruch ein anderer Seefahrer aus dem Odenwald das Eiland für eine Neuansiedlung gewählt hatte.

In den Rahmen der hanebüchenen Geschichte mit viel Odenwälder Heimatflair packte der Shantychor unter der musikalischen Leitung von Matz Scheid wieder zahlreiche Shantys, Balladen und Popsongs aus aller Welt. Gesanglich und instrumental zeigte sich die Gruppe dabei in Topform. Das begeisterte Publikum, das sich während des Abends mit Odenwälder und maritimen Spezialitäten fit halten konnte, erklatschte sich zwei Zugaben.

23.10.07

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