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Ernste Musik stilvoll vorgetragen – Konzert von hoher Kunstfertigkeit im Evangelischen Gemeindehaus


Eindrücke vom gestrigen Kammermusikkonzert: Das "ensemble encore" mit Vítĕzslav Cernoch an der Violine, Tomáš Strašíl (Violoncello) und Christian Elsas am Flügel. (Fotos:Gündling)

(ag) Das Prager "ensemble encore" gastierte gestern Abend im Evangelischen Gemeindehaus für die Kunstfreunde Eberbach und begeisterte mit hoher Klangreife eines Schubert, Schumann und Dvorák das Publikum in ernster Musik.

Was mit Franz Schuberts wunderschön im „Nocturne“ zur Einstimmung träumerischem Adagiosatz in einem exzellenten Flügelspiel durch Christian Elsas erklang, steigerte sich in Robert Schumanns Klaviertrio Nr. 2 in F-Dur in einer Geigen- und Cellobesetzung, wie sie so ineinander greifend selten zu hören ist. Das in Dresden entstandene Werk wurde vom Ensemble fast schmerzlich und sehr berührend vorgetragen in einer wippenden dualen Melodieführung, wie sie der erwärmenden und entzückenden Komposition, wie Clara Schumann es einst beschrieb, so ganz Ausdruck gab.

Ant. Dvoráks sechs Dumkas im zweiten Programmteil, ein fantastisches und äußerst schwer zu spielendes Stück, changierend zwischen Moll und Dur, fand durch die drei Musiker, eigentlich mit tschechischer Seele vorgetragen, eine einzigartige interpretatorische Glanzleistung. Diese Komposition, welche als eine der effektvollsten, klangreichsten und auch originellsten Werke der Klaviertrioliteratur gilt, wird zudem als wahres Juwel der Kammermusik bezeichnet. Und so verknüpfte man im kantilenenreichen Cellopart und virtuosem Geigenspiel die nachsinnenden Töne von Ant. Dvoráks genialer Musik zu einem unvergesslichen Musikereignis, ganz anmutig und wunderbar vom Trio nach Eberbach gebracht, wo die Freunde der Musik bei einem gelungenen Abend so ganz auf ihre Kosten kamen.

Vorschau auf das nächste Konzert, am Freitag, 28. März 2008:
(km) Im dritten Konzert, am 28. März 2008, musiziert das vom Deutschen Musikrat geförderte junge Duo "Klavier - Violoncello / Arp – Frantz" verschiedene musikalische Juwelen wie Schumanns “5 Stücke im Volkston“, op. 102, die des Komponisten Fähigkeit belegen, in frischem volksliedhaftem Ton komponieren zu können; Igor Strawinskis “Suite Italienne“, eine fünfsätzige Bearbeitung von 1932 für Cello und Klavier aus seinem 1919/1920 komponierten “Pulcinella“-Ballett nach Musik von Pergolesi; Frédéric Chopins “Introduction et Polonaise brillante“, op. 3, der Beginn des lebenslangen Interesses des Klavierkomponisten für das Cello. Dazu eine Bearbeitung der “Sieben spanischen Volkslieder“ (1914), Manuel de Falla. Diese Fassung für Violoncello und Klavier umfasst sechs der sieben Lieder und heißt dann “Suite populaire Espagnole - Volkstümliche spanische Suite“, unter denen „Nana“ und die beiden Tanzlieder „Polo“ und „Jota“ die bekanntesten sind. Zum Schluss erklingt Astor Piazzollas “Le grand tango“ der von cirka 300 Tangokompositionen seinen „Grand Tango“ 1982 für den erst kürzlich verstorbenen großen russischen Cellisten Mstislav Rostropowitsch schrieb.

27.10.07

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