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Rote Malerei und weißes Porzellan: Warmes Bildhaftes und kühles Gestaltetes ineinander inspiriert


Die Künstlerinnen Angela Johe und Gabi Engelfried mit Vorstandsmitglied Friedrich Heuser von der Volksbank. Feines weißes Porzellan der Künstlerin Johe. Werk „Seelenbildsehnsucht“ der Künstlerin Engelfried (oben, v.l.). Eröffnung der Ausstellung mit dem Quartett Frederik Schmidt, Fabian Weithoff (an den Violinen), Simone Spiller (Viola) und Lucas Weithoff am Cello. Werk „Artischocke“. Porzellan in ganzer Vielfalt (unten, v.l.). Fotos:Gündling

(ag) Bilder in der Farbe Rot, der Jupiterfarbe, der Farbe der Liebe und des Lebens sowie Porzellan in Weiß, eine einzigartige Kombination. - In gegenseitiger Inspiration der beiden Künstlerinnen Gabi Engelfried und Angela Johe entstanden Werke, die am Mittwochabend zur Vernissage und anschließenden Ausstellung in der Volksbank Neckartal eG gezeigt wurden, die in einem hoffnungsfrohen Farbenspiel dem Betrachtenden vorführen, was wärmende Kunst ist, wie im Porzellan auch rote Farbe einfließen kann, während das kühle Weiß der Objekte die Malereien Raum greifend erheben. – Mit Sätzen aus dem Streichquartett Nr. 5 und Nr. 13 von Joseph Haydn musizierte das Quartett der Musikschule Eberbach zur Ausstellungseröffnung.

Sieben Jahre Arbeit mit dem Porzellan prägen die Werke der gelernten Keramikerin Angela Johe. Neben Porzellanstachelobjekten stehen gegossene anspruchsvolle Trinkschalen. Vieles entsteht auf der Töpferscheibe und anmutig muss der Umgang mit dem Porzellan sein, ist das Material doch so empfindlich wie die Prinzessin auf der Erbse.
Im Kontrast zum Weiß stehen die Bilder von Gabi Engelfried, viele in Rot gehalten, manche komplementär in Smaragdgrün gearbeitet. – Eine eigenständige Bildmagie schafft die Künstlerin in der Auflösung von Gegenständlichem: Bilder als sinnliches Erlebnis für die Augen.

In seiner Begrüßungsansprache erläuterte Vorstandsmitglied Friedrich Heuser, dass Porzellan leicht zerbreche, doch wie wunderschön zum Beispiel Tee darin schmecke, werde er hierin dargereicht. Mit Erstaunen habe er zudem die verwendete Malereitechnik wahrgenommen. Anschließend dankte er allen Mitarbeitern, insbesondere Hugo Sablowski von der Bank, für die Organisation der Ausstellung.
Rainer Johe referierte über die beiden Künstlerinnen, erzählte über deren gegenseitige Wertschätzung und betonte das Gesamtbild der gemeinsamen Ausstellung. Die Korrespondenzen lägen in der Formensprache oder im Einsatz von Linie und Fläche. Die Verdichtung der beiden Dimensionen gestalte sich gemeinsam zu spannenden Augenräumen, die den Betrachter in ein imaginäres Labyrinth von filigraner Form und malerischem Bildraum entführe.
Bei der Malerei stünde der Farbraum im Vordergrund. Inhaltliche Momente werden zwar zitiert, ordneten sich aber einem Farbkanon mit eingeschränkter Palette unter. Eitempera auf Kreidegrund oder samtige Oberflächen ließen dem Betrachter Spielraum für individuelle Empfindungen, Entdeckungen. Angela Johe habe mit dem Trägermaterial Porzellan zudem erfinderisch gearbeitet und gestalte neben dem Gebrauchsporzellan Dinge, die sich dem Gebrauch eben entziehen und für sich selbst stehen.

Infos im Internet:
www.vb-neckartal.de
www.johe-porzellan.de

23.11.07

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