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Gratis-Konzert in der Schwarzbach Schule


Joy Fleming mit Partner Bruno Masselow. (Foto: Annette Peters)

(bro) (ap) Sie hat es versprochen und Wort gehalten. Extra für die Bewohnerinnen und Bewohner des Schwarzacher Hofes der Johannes-Anstalten Mosbach kam die Mannheimer Blues- und Rocksängerin Joy Fleming in die Aula der Schwarzbach Schule und sang dort am vergangenen Sonntag Weihnachtslieder und andere "Klassiker" von Chris Rea bis Barbara Streisand. Das Publikum war restlos begeistert.

Wenige Wochen zuvor hatte die stimmgewaltige Sängerin, die ihre Karriere 1958 als vierzehnjährige Gewinnerin eines Schlagerwettbewerbs begann, in der restlos ausverkauften Schwarzachhalle gastiert. Dort waren ihr im Publikum zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner des Schwarzacher Hofes aufgefallen. "Für die will ich etwas tun", war ihr spontaner Entschluss.

Der Kontakt war über Michael Söbbing, einen Freund der Familie und früheren Mitarbeiter der Johannes-Anstalten, schnell hergestellt. Reinhold Winterbauer, umtriebiger Leiter des Freizeitbereichs, übernahm die Organisation. Ein Termin war auch bald gefunden, und schon konnte die "Monnemer Party" in der Aula starten.

Begleitet von ihrem Lebenspartner, dem französischen Komponisten und Musiker Bruno Masselow, gab Joy Fleming zunächst eine Auswahl der schönsten Weihnachtslieder zum Besten. Hauchzartes Piano und gewaltiges Fortissimo ließen angenehme Schauer über den Rücken rieseln. Zwischen den Titeln nahm die Rockdiva immer wieder und in schönstem "Monnemerisch" Kontakt mit den Zuhörern auf. Ohne Berührungsängste hielt sie ihnen das Mikro unter die Nase und forderte bei den "härteren" Nummern unermüdlich zum Mitklatschen auf.

Drei Lagen Gänsehaut brachte schließlich die Zugabe: "Papa can you hear me?" aus dem Musical Yentl von Barbra Streisand. Klare Ansage: "Jetzt müsst ihr mal´n bissl leise sein, denn des is sauschwer zu singe." Gefühlte fünf, gemessene 45 Minuten vergingen wie im Fluge, bevor der Run auf Autogramme begann. In Ermangelung von Autogrammkarten setzte Joy Fleming ihre Unterschrift auf alles beschreibbare, vom T-Shirt bis zum Hosenbein.

Ob sie schon öfter vor Menschen mit geistigen Behinderungen aufgetreten sei? "Nein, eigentlich nicht", sagt sie nach kurzem Nachdenken und scheint die Frage, wie sie so schnell Kontakt zu den Zuhörern herstellen konnte, fast ein wenig verwunderlich zu finden. "Ich habe kein Problem damit." Diese Menschen dürfe man nicht vergessen, erklärt sie ihre Motivation für das Gratiskonzert. Was sie vom Schwarzacher Hof mitnehme? "Dass mich hier jetzt ganz viele lieb haben."

18.12.07

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