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Neue Informationsplattform soll in einem Jahr online sein


Der Website-Entwurf vom Juli 2007, der aber noch grafisch überarbeitet werden muss. (Foto:Richter)

(hr) Den Auftrag für die Erstellung einer neuen Internetpräsenz der Stadt Eberbach erteilte der Gemeinderat vorgestern einstimmig einem Unternehmen aus Berlin mit einer Niederlassung in Mosbach. Das Angebot der "Business Impuls GmbH" fällt zunächst mit einem - für Eberbacher Verhältnisse - imposanten Volumen auf: Gut 52.000 Euro soll die Firma für die neue Website erhalten.

Im Juli dieses Jahres hatte Thomas Anderer, Geschäftsführer der Business Impuls GmbH, im Gemeinderat bereits sein Konzept vorgestellt und einen Entwurf der neuen Homepage an die Wand projiziert (unser Bild). Das Hauptziel der neuen Website, den Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Interessengruppen in und um Eberbach zu ermöglichen, will man mit einem so genannten "Portalkonzept" erreichen, bei dem je nach Interessenlage und Fragestellung die gewünschten Informationen schnell zu finden sein sollen. Ein Tourist sucht andere Informationen als ein Bürger, der innerhalb der Stadt umziehen will oder ein Unternehmer, der Gewerbeflächen sucht. Gerade für die Bürger soll die neue Web-Präsenz Verbesserungen bringen: Von Formularen, die zu Hause ausgefüllt werden können, über behördliche Informationen bis hin zur möglichen Einbindung eines Rats-Informationssystems, bei dem die Angelegenheiten des Gmeinderats recherchiert werden können. So soll sich dann mancher Gang ins Rathaus sparen lassen.
Aber auch die Außenwirkung Eberbachs will die Stadtverwaltung über das Internet verbessern, etwa bei Touristen, Zuzugwilligen oder Gewerbetreibenden. Die bisherige Website sei nicht mehr zeitgemäß, heißt es in der Beschlussvorlage an den Gemeinderat. Mit der Neugestaltung wolle man auf die "innovative Stadt Eberbach" hinweisen, die nicht nur zum Ausflug einlade.

Der jetzt erteilte Auftrag umfasst die gestalterische und inhaltliche Umsetzung der Website und der einzelnen Portalbereiche mitsamt den erforderlichen Datenbanken bis zum "Roll out" und "Going online", also bis zur Bereitstellung im Internet. Hauptamtsleiter Arndt Zimmermann schätzt dafür einen Zeitbedarf von rund einem Jahr. Die der neuen Website zugrunde liegende "Eberbacher Informationsinitiative" hatte Zimmermann im Mai 2006 dem Gemeinderat vorgestellt (wir berichteten). Nach damaliger Zeitplanung sollte die Internetpräsenz bereits Mitte 2006 online gehen, mit deutlich geringeren Kosten als jetzt beschlossen.

Für spätere Erweiterungen soll das neue Eberbacher Web offen sein, auch für die interaktive Beteiligung der Nutzer unter dem Mode-Begriff "Web 2.0" mit Funktionen wie einem "Meinungsmotor", Mitfahrzentralen, Tauschbörsen oder ähnlichem. Auch die Abrufbarkeit von Stadtinformationen über das Handy, eine Webcam, einen "Zuständigkeitsfinder", interaktive Stadtkarten via Google Earth oder eine Immobilienplattform hält Zimmermann für denkbar. Gepflegt werden sollen die Inhalte über ein so genanntes "Content Management System" (CMS) dezentral durch städtische Mitarbeiter, zusätzliches Personal soll dafür nicht eingestellt werden. Bei einem CMS ist die Bereitstellung von Daten im Internet ohne Fachkenntnisse möglich, weil die Inhalte automatisch in vorgefertigte Seitenlayouts eingefügt werden.

Bei der Diskussion im Gemeinderat tauchte die Frage auf, ob bei der neuen Internetpräsenz bestehende Onlineangebote anderer Anbieter berücksichtigt werden können und ob Teile der Umsetzung auch durch örtliche Webdesigner übernommen werden könnten. Zimmermann sagte, er habe mit einem Betreiber einer lokalen Werbe- und Shopping-Website für Eberbach bereits Gespräche geführt und wolle eine Konkurrenzsituation vermeiden. Die Übernahme von Teilarbeiten durch örtliche Anbieter sieht Zimmermann kritisch aufgrund des hohen Abstimmungsbedarfs. Eberbacher Web-Entwickler waren aber von vornherein bei diesem Auftrag außen vor und wurden nicht nach Angeboten gefragt, weil man sie als nicht leistungsstark genug einschätzte.

Diskussion im Forum

22.12.07

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