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Bruder Hans aus Kenia besuchte Eberbach


Links der Kindergarten St.Josef bei einem musikalischen Beitrag während des Gottesdienstes, rechts Bruder Hans während seines Kurzvortrages im Großen Saal der Unterkirche. (Fotos: Mauritius Schell)

(mts) Heute fand in der Gemeinde St.Josef ein Familiengottesdienst der besonderen Art statt. So wurde das Jubelpaar Erna und Adolf Gramlich anlässlich ihrer Eisernen Hochzeit (65 Jahre Ehe) von Pfarrer Mathias Stößer gesegnet und auch Erzbischof Robert Zollitsch übermittelte seine Glück- und Segenswünsche. Das Jubelpaar lernte sich während den Kriegswirren 1942 in Thüringen kennen und es „funkte“ sofort, wie Adolf Gramlich in einem Vorbereitungsgespräch verriet. Aus dieser glücklichen Ehe sind drei Kinder, zahlreiche Enkel und drei Urenkel hervorgegangen, welche sich heute zusammengefunden hatten um dieses seltene Fest im Kreis der Familie zu feiern. Auch der Eberbacher Liederkranz unter der Leitung von Karin Conrath setzte in dieser Jubelfeier musikalische Akzente. Kinder des Kindergartens St.Josef und ihre Erzieherinnen hatten den Familiengottesdienst thematisch vorbereitet und dazu Lieder einstudiert.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Verein "Hände für Kenia" die anwesenden Gottesdienstbesucher zu einem Gemeindeessen in die Unterkirche ein. Der Erlös sollte dieses Mal dem Verein zu Gute kommen. So gab es für die Erwachsenen leckere Rouladen mit Kartoffelbrei und Rotkraut. Für die Jüngsten wurde extra Spaghetti Bolognese gekocht.

Nach dem Mittagsessen referierte Bruder Hans über seine Arbeit im St.John´s Kindergarten in Nairobi. So zeigte er eindringliche Bilder über das Leben der Menschen in den Slums der kenianischen Hauptstadt, die zu Abertausenden in Wellblech- beziehungsweise Papphütten hausten. Dort hätten die Kinder und Erwachsenen mit schrecklichen hygienischen Verhältnissen und großer Armut zu kämpfen. Daher versucht die Organisation um Bruder Hans die dortigen Kinder von der Straße zu holen, ihnen eine warme Mahlzeit zu geben und ihnen Bildung zu ermöglichen, damit sie den Teufelskreis der Armut durchbrechen. In Kenia haben nur rund 30 Prozent der Einwohner eine feste Arbeit, die übrigen Kenianer versuchen sich jeden Tag aufs neue durchzukämpfen. Die Einen durchsuchen die Müllhalden nach verwertbaren Nahrungsresten, andere sammeln recycelbare Materialien.

Der Eberbacher Verein "Hände für Kenia e.V.“ unterstützt seit vielen Jahren den Kindergarten, in welchem zurzeit 220 Kinder im Alter von 3-7 Jahren (darunter auch viele Aidswaisen) betreut werden. Der Verein steht in regelmäßigem Kontakt mit einem Ordensbruder vorort, der über die eingehenden Spenden Rechenschaft ablegt. Weitere Informationen über das Engagement von "Hände für Kenia“ findet man auf der Vereins-Website.

Infos im Internet:
www.haendefuerkenia.de


01.02.09

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