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Vorbeugen mit Wahrnehmung und Kommunikation


V.l. Helmut Empacher, Jutta Barner-Grüber und Bernd Grimm. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Zum Thema "Gewaltprävention in der Schule" lud vorgestern der Gesamtelternbeirat der Eberbacher Schulen Interessierte in die Mensa des Steige-Schulzentrums ein. Mit Unterstützung der Bürgerstiftung Eberbach konnte diese Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Eltern stärken - Erziehung fördern" durchgeführt werden.

Der stellvertretende Gesamtelternbeiratsvorsitzende Helmut Empacher stellte die Referenten, Polizeikommissar Bernd Grimm und Mediatorin und Konfliktberaterin Jutta Barner-Grüber, vor.
Bereits seit zehn Jahren arbeitet Barner-Grüber unter anderem im Bereich Streitschlichtung. Ihre Schwerpunkte gestern waren bespielsweise "Wahrnehmung im Konflikt", "Verbale und nonverbale Kommunikation" oder "Was ist Mobbing?". In einem "Impulsreferat" stellte sie fest, dass der Konflikt in der Regel nicht das Problem sei, vielmehr die Wahrnehmung eines Konfliktes und wie man miteinander kommuniziert. Den Anwesenden konnte sie für das Miteinander sowohl in der Schule als auch im privaten Bereich praktische Lösungsansätze zur Konfliktüberwindung mit auf den Weg geben. Im Falle von Mobbing forderte sie die Eltern auf, für Öffentlichkeit zu sorgen, sich den Lehrern und der Schulleitung anzuvertrauen und die Opfer zu schützen aber auch zu stärken, denn "Mobbing kann jeden treffen", so ihr Fazit.

Bernd Grimm, Jugendsachbearbeiter beim Polizeirevier Eberbach, zeigte und erläuterte die Ist-Analyse der Kriminalstatistik von Jugendlichen und Erwachsenen. Gerade im Bereich Jugendkriminalität müsse man in Zukunft in Eberbach mit steigenden Fallzahlen rechnen. Wichtig für die Polizei sei deshalb auch die Unterstützung der Bevölkerung, die bei verdächtigen Wahrnehmungen unbedingt bei der Polizei anrufen solle. Grimm rief zu Zivilcourage auf: "Wer nichts tut, macht mit!", so seine Aussage. Seine Aufgaben als Polizist an Schulen seien unter anderem Gewalt- und Drogenprävention. An die Eltern appellierte er, den Kindern ein Vorbild zu sein. Bei Verdacht auf Gewalt an der Schule riet er den Anwesenden: "Haben Sie ein offenes Ohr für Ihre Kinder". Außerdem solle man bei Problemen immer den Kontakt zur Schule halten.

Im Anschluss an die Vorträge entstand eine rege Diskussion um die Themen: Hemmschwelle der Gewalt, Mobbing oder Fehler in der Erziehung. Schulsozialarbeiterin Birgit Exner vom städtischen Jugendreferat brachte es mit einem afrikansichen Sprichwort auf den Punkt: "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen".

Infos im Internet:
www.polizeiberatung.de


13.03.09

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