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MdL Georg Nelius und Bundestagskandidatin Gabriele Teichmann hielten die Festreden


Die zentrale Feier der SPD des Neckar-Odenwaldkreises fand in diesem Jahr in Waldbrunn statt. Dabei hielten MdL Georg Nelius (4.v.l.) die Bundestagskandidatin Gabriele Teichmann (links) die Festreden. Mit auf dem Bild sind u.a. der Kreisvorsitzende der SPD Jürgen Graner (2.v.l.) Kreisrat Norbert Bienek (3.v.l.), die Bürgermeister Klaus Schölch (3.v.r) und Ralf Schnörr (5.v.r.), der Vorsitzende des Waldbrunner Ortsvereins Heinz-Dieter Ihrig (2.v.r.). (Foto: Thomas Baumgartner)

(tb) Traditionell veranstaltete der SPD-Ortsverein Waldbrunn auch in diesem Jahr wieder seine 1.Mai-Feier im Siedlerheim im Ortsteil Strümpfelbrunn. Parallel dazu richtete man in diesem Jahr die Zentrale Feier zum 1. Mai der SPD des Neckar-Odenwald-Kreises aus. Die Festreden hielten dabei MdL Georg Nelius und die Kandidatin für den Bundestag, Gabriele Teichmann.

Heinz-Dieter Ihrig, Vorsitzender des Waldbrunner Ortsvereins begrüßte die hierzu erschienen Gäste, unter ihnen neben den Festrednern auch den Kreisvorsitzenden Jürgen Graner, Bürgermeister Klaus Schölch (Waldbrunn), Bürgermeister Ralf Schnörr (Neckargerach) und Kreisrat Norbert Bienek.

Der diesjährige "Tag der Arbeit" sei geprägt von der schwersten Wirtschaftskrise, die Deutschland in seiner Nachkriegsgeschichte erlebt habe, sagte dann MdL Georg Nelius. Prognosen über Dauer der Krise und Schrumpfen der Wirtschaftskraft seien vage. Dennoch gelte, dass in der Krise auch eine Chance liege. Mit den Konjunkturpaketen habe die Bundesregierung entschieden gehandelt und wichtige Investitionen angekurbelt. Von der umstrittenen Abwrackprämie würden beispielsweise auch über 2000 Arbeitnehmer aus dem NOK, die bei AUDI arbeiten, oder auch Zulieferbetriebe profitieren.

Nelius warf der Bundeskanzlerin vor, sie würde sich im internationalen Rampenlicht sonnen, während es für Frank-Walter Steinmeier und die Sozialdemokraten gelte, für das Land anzupacken. Weiter forderte er Mindestlöhne, es könne nicht sein, dass über eine Million Menschen, die in Deutschland Vollzeit arbeiten, ergänzend zu ihrem Einkommen Hartz IV benötigen würden.

Bei verschiedenen Themen warf er der FDP - und insbesondere der im Land - Opportunismus vor. Für den Parteinachwuchs der christlichen Parteien fand er auch nicht gerade lobende Worte. "So viel Markt wie möglich, so viel Staat wie nötig" zitierte MdL Nelius dann den ehemaligen SPD-Wirtschaftsminister Karl Schiller. Es sei richtig gewesen, dass sich der Satt in den vergangenen Jahren in vielen bereichen zurückgezogen habe und Freiheiten ermöglichte habe. So konnte höheres Wirtschaftswachstum erzeugt und der soziale Wohlstand gehalten werden. Schmerzlich musste man aber erkennen, dass der Markt vielfach auch versagt habe. Deshalb sei es wichtig, neue Spielregeln einzuführen.

Finanzmärkte dürften nicht zu tickenden Zeitbomben werden. Für Mittelständische und kleine Unternehmen, die unter der Kreditklemme der Banken leiden würden, habe sich die SPD-Fraktion im Landtag einen "Baden-Württemberg Fonds" ausgedacht. In diesem sollen staatliche und private Gelder gesammelt werden und an Not leidende Unternehmen weitergegeben werden.
Die SPD werde es nicht zulassen, dass die Schere in dieser Gesellschaft immer weiter auseinander gehe. Deshalb forderte MdL Georg Nelius die Anwesenden auf, gemeinsam für eine Gesellschaft, die allen die Teilnahme auf Augenhöhe eröffne, zu kämpfen.

Gabriele Teichmann, die Kandidatin der SPD des Neckar-Odenwald-Kreises für die kommende Bundestagswahl sagte, dass sich viele Menschen angesichts der Wirtschaftskrise um ihre Zukunft fürchten würden. Kritik übte sie an der Finanzwelt, lobte dabei aber Deutschland als soliden Staat, dem es gelungen sei, das Finanzsystem in Deutschland zu retten.

Konjunkturprogramme und Verlängerung der Kurzarbeit würden die Menschen vor Arbeitslosigkeit schützen, führte Teichmann weiter. Es sei gut, dass die SPD mit in der Regierungsverantwortung sei und gegen Lohn- und Preisdumping arbeiten würde. Sie fand es wichtig, dass Arbeitnehmer organisiert seien und für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und für ein aktives mitbestimmungsrecht kämpfen würden.

Die SPD stehe für eine soziale und gerechte Wirtschaftsordnung. Dafür gelte es anzupacken, sagte Gabriele Teichmann und warb um die Stimmen der Anwesenden, dass auch die SPD des Neckar-Odenwald-Kreises im Bundestag eine Stimme habe.




01.05.09

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