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Großauftrag für Tischlerarbeiten geht nach Heilbronn


Akt der Verzweiflung? Dr. Harald Grote präsentiert einen maroden Stuhl aus dem HSG. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Heute kam der Eberbacher Gemeinderat zu einer öffentlichen Sondersitzung im Rathaus zusammen. Unter anderem war über einige dringende Auftragsvergaben für den Umbau des Hohenstaufen-Gymnasiums (HSG) zu entscheiden.

Zunächst ging es um die Ausstattung der Schulräume und die Kücheneinrichtung der Mensa. Tischlerarbeiten erledigen und Einbaumöbel liefern soll eine Firma aus Heilbronn zum Preis von rund 114.000 Euro. Ein um gut 7.500 Euro höheres Gebot hatte der Eberbacher Schreinerbetrieb Rumstadt eingereicht. Nach kurzer Diskussion wurde aufgrund rechtlicher Bedenken ein Vorschlag von CDU-Stadtrat Karl Braun verworfen, durch Nachverhandlungen mit der Eberbacher Firma einen günstigeren Preis zu erzielen, um den Auftrag an ein heimisches Unternehmen vergeben zu können.

Die Kücheneinrichtung soll eine Firma aus Fulda für knapp 111.400 Euro liefern, und bei der Möblierung der Verwaltungs- und Speiseräume kam mit Marcus Deschner wieder ein Eberbacher Anbieter zum Zuge - für rund 72.600 Euro.

Die Möbel für die Klassenräume liefert für gut 10.000 Euro eine Firma aus Tauberbischofsheim. AGL-Stadtrat Dr. Harald Grote, von Beruf Biologielehrer am HSG, warb für eine Auftragserweiterung, um 20 neue Stühle für den Biologiebereich beschaffen zu können. Zur Untermauerung seines Wunsches hatte er sogar einen besonders maroden Stuhl mit wackeliger Sitzfläche in den Ratssaal mitgebracht (unser Bild). Bürgermeister Bernhard Martin anerkannte Grotes Aktion als "Akt der Verzweiflung", machte aber klar, dass Ersatzbeschaffungen defekter Stühle aus dem jährlichen Schuletat zu bestreiten seien. Dem ebenfalls anwesesenden HSG-Schulleiter Helmut Schultz gab das Stadtoberhaupt zu bedenken, dass man einen solchen Stuhl keinem Schüler mehr anbieten dürfe, allein schon aus versicherungsrechtlichen Gründen.

Ebenfalls beauftragt wurde die Lieferung der Schultafeln (rund 5.500 Euro), einer Zentralkälteanlage für knapp 22.500 Euro sowie von Ausstattungsteilen der neuen NwT-Räume für gut 27.000 Euro.

Bezüglich der Aufträge für so genannte "Rauchschürzen" zum Zwecke des Brandschutzes und für die Lieferung der neuen Holzpellets-Heizanlage erteilte der Gemeinderat Vergabeermächtigungen an die Stadtverwaltung, weil die Ausschreibungen zwar durchgeführt wurden, die Angebote aber noch nicht vollständig geprüft werden konnten.

18.05.09

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