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Grundsteinlegung vor 125 Jahren


Architekt Gustav Rumstadt (l.) und Bezirkskantor Godehard Weithoff mit einer historischen Aufnahme der Kirche St. Johannes Nepomuk. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Eine musikalische Zeitreise durch die letzten 125 Jahre findet am Sonntag, 12. Juli, in der katholischen Kirche St. Johannes Nepumuk statt.

Der Anlass für den Konzertabend mit Werken aus der Zeit von 1884 bis heute ist die Grundsteinlegung für die Kirche im Jahr 1884. Der Bau der jetzigen Kirche am Turnplatz - es soll bereits die vierte Kirche an diesem Ort sein - und die Instandhaltung sorgten in den 125 Jahren immer wieder für Aufregung. Nach der Grundsteinlegung im Mai 1884 wurde die Kirche am 7. August 1886 feierlich eingeweiht. Bereits 1891 waren erste Rissbildungen sichtbar. 1911 sorgte ein Erdbeben in Eberbach für Schäden in Gewölben und Wänden, und 1933 musste das komplette Dach inklusive Dachstuhl saniert werden. Im November 1950 wurde sogar die Schließung der Kirche wegen Baufälligkeit im Mittelschiff veranlasst. Immer wieder mussten in der Vergangenheit Untersuchungen und Sanierungsarbeiten an dem Bauwerk vorgenommen werden. Im Jahr 1970 schien es sogar so weit zu sein, dass man die Kirche abreißen musste. Gedanklich hatte man sich schon mit dem Bau eines neuen Gemeindezentrums angefreundet. Allerdings hatte man hier die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn der Abriss wäre schlichtweg teurer als der Neubau geworden, erinnert sich Architekt Gustav Rumstadt.
So wurde die Stadtkirche wieder einmal renoviert. Auch in den letzten acht Jahren war die Kirche teilweise nur durch Baugerüste zu bewundern, denn - wie sollte es anders sein - Renovierung war angesagt. Insgesamt 3,6 Millionen Euro flossen in dieser Zeit in Instandsetzungen, finanziert vom Denkmalamt und der Pfälzer Katholischen Kirchenschaffnei. Jetzt ist die Kirche wieder ohne Hüllen und Stahlverkleidung zu bewundern, obwohl in den nächsten Wochen ein Dach am Seitengang angebracht werden wird. Außerdem wird über eine behinderten- und kinderwagengerechte Rampe am südlichen Eingang nachgedacht.

Jetzt steht aber erst einmal Feiern im Vordergrund. Um 20 Uhr am 12. Juli soll das Konzert "Zeitenklang" mit dem Stück: "Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern" aus dem Jahr 1884 von Anton Bruckner beginnen. Alle an diesem Abend gespielten Kompositionen unter anderem von Franz Liszt, Johannes Brahms, Jürgen Essl, Max Reger und dem Eberbacher Harald Heilmann (Träger des Ehrenrings der Stadt Eberbach seit 1985) stammen aus den vergangenen 125 Jahren. Das neueste Stück wird an diesem Abend entstehen und wird eine Improvisation an der Orgel von Markus Uhl sein. Weitere Mitwirkende sind Annette Weithoff (Flöte), Godehard Weithoff (Cembalo und Leitung) sowie die Katholische Kantorei. Moderiert wird das Konzert "Zeitenklang" von der gebürtigen Eberbacherin und SWR-Moderatorin Katharina Eickhoff.

30.06.09

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