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Jörg Awischus ist neuer Gemeindepfarrer in Hirschhorn


An neuen Ufern angekommen: Pfarrer Jörg Awischus. (Foto: privat)

(bro) (bb) Zuhören ist ihm wichtig, wichtiger als das Reden - erst recht jetzt am Anfang, wo es ja zunächst einmal darum geht, die Menschen, die hier leben, kennen zu lernen: Seit Mitte August ist Jörg Awischus neuer Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Hirschhorn. Zusammen mit seiner Ehefrau, Sabine Färber-Awischus (46), und den beiden Töchtern Leoni (15) und Frida (10) hat der 47-jährige das Pfarrhaus hinter der direkt am Neckar gelegenen Kirche bezogen. Er ist Nachfolger von Tilman Pape, der die Gemeinde Anfang des Jahres verlassen hatte, um eine Pfarrstelle in Seeheim an der Bergstraße zu übernehmen. Awischus freut sich auf Hausbesuche und auf Gespräche auf der Straße und nach dem Gottesdienst, weil er dabei herausfinden kann, was die Menschen bewegt: "Erst dann kann ich überlegen, was wir als Gemeinde gemeinsam gestalten können."

Als er Hirschhorn das erste Mal sah, war es eiskalt, und es lag Schnee. Das war am Neujahrstag dieses Jahres. Da ahnte Awischus noch nicht, dass er bereits im darauf folgenden Hochsommer zusammen mit seiner Familie hierher umziehen würde. In den vergangenen gut 15 Jahren war er Pfarrer in Dodenau-Reddighausen, nördlich von Marburg. Sein beruflicher Weg hat ihn nun also vom einen Ende der Landeskirche ans andere geführt. Aber die Zeit sei reif gewesen für einen Aufbruch, sagt der Geistliche. Keine Frage, er hat sich bis zuletzt sehr wohl gefühlt in seiner alten Gemeinde. Doch irgendwann komme ein Punkt, an dem es einen als Pfarrer noch einmal zu neuen Ufern ziehe. In seinem Fall ganz wortwörtlich von den Ufern der Eder zu denen des Neckars.

Aufgewachsen ist Awischus in Sachsenhagen, westlich von Hannover, in der Nähe des Steinhuder Meers. Theologie studierte er in Göttingen, München und Hamburg. Sein Vikariat - die praktische Ausbildung zum Pfarrer - absolvierte er in Bückeburg, zusammen mit seiner Ehefrau folgten danach zwei längere berufliche Aufenthalte in den USA. Nach einer kurzen Zeit als Gemeindepfarrer in Frankfurt-Eckenheim trat das Ehepaar die Pfarrstelle in Dodenau-Reddighausen, später, als seine Frau in die Klinikseelsorge wechselte, übernahm er die Gemeindepfarrstelle alleine. Sabine Färber-Awischus hat jetzt die Pfarrstelle für Altenheim-, Krankenhaus- und Hospizseelsorge im Evangelischen Dekanat Odenwald angetreten.

Als Theologe ist Jörg Awischus die geistliche Lebenspraxis ein besonderes Anliegen. Die Suche der Menschen nach Spiritualität möchte er aufgreifen und zeigen, dass diese sehr wohl im Alltag lebbar ist - auch ohne Pilgern oder Klosteraufenthalte. Und was den Gottesdienst anbetrifft, so hält er es mit der Devise: "Weniger ist oft mehr." Die Kirche sei keine Bühne für den Pfarrer, und es müsse nicht immer ein ganz außergewöhnlicher Gottesdienst sein. "Viele Menschen suchen gerade das Vertraute, sehen sich in der Jahrhunderte alten Tradition." Viel sei schon gewonnen, wenn der Gottesdienst achtsam gestaltet werde. Dann finde im Idealfall eine Berührung mit dem Göttlichen statt. "Und diese Berührung hat etwas Heilsames."

04.09.09

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