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Besuch von Minister Hauk und Bundestagskandidat Dr. Stephan Harbarth


Landwirtschaftsminister Peter Hauk (2.v.r.) besuchte mit CDU-Bundestagskandidat Dr. Stephan Harbarth (r.), Bürgermeistern und Stadträten das Naturpark-Infozentrum. (Foto: Marcus Deschner)

(bro) (md)"Es gibt derzeit eine Rückbesinnung auf die regionale Kultur", betonte am vergangenen Dienstag Peter Hauk. Der baden-württembergische Minister für Ernährung und Ländlichen Raum besuchte gemeinsam mit CDU-Bundestagskandidat Dr. Stephan Harbarth das Naturpark-Zentrum in der Kellereistraße, wo die Gäste von Bürgermeister Bernhard Martin, zugleich zweiter Vorsitzender des Naturparks, begrüßt wurden. Mit dabei waren auch Vorstandsmitglieder und Stadträte.

Naturpark-Geschäftsführer Manfred Robens stellte das Zentrum, das im Dachgeschoss auch eine Werkstatt mit zwei Mitarbeiterinnen hat, vor. 53 Mitglieder zähle man derzeit, die Stadt Osterburken sei gerade vor wenigen Wochen dazugekommen. Eng arbeite man auch mit dem angrenzenden Naturpark Bergstraße-Neckartal, der mittlerweile zum Geopark zertifiziert worden sei, zusammen. Beispielsweise bei einem Mountainbike-Konzept. 15 000 Kilometer Wanderwege, verteilt auf die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen, seien mit einer einheitlichen Systematik versehen worden.

Wie Robens ausführte, wurde vor fünf Jahren im Land eine Arbeitsgemeinschaft der sieben Naturparks gegründet. Die spiele nun durch gemeinsame Auftritte auch eine Rolle im neuen Tourismuskonzept Baden-Württembergs. So habe man den jährlich einmal stattfindenden "Brunch auf dem Bauernhof" organisiert. Die Veranstaltung am 2. August sei nahezu ausgebucht gewesen.

Auch im Natur- und Landschaftsschutz sei der Naturpark aktiv, erläuterte Manfred Robens. Er nannte beispielhaft das "Äskulapnatter"-Projekt bei Heddesbach, Erhaltung und Pflege der Streuobstwiesen, die Offenhaltung von Bachtälern, die Biotoppflege sowie die regelmäßig angebotenen Baumschnittkurse. Im Bereich der Regionalentwicklung unterstütze der Verein auch die Direktvermarktung der Produkte von Landwirten und Schäfern.

"Wandern á la carte" werde mit dem "Wanderwalter" angeboten. Dabei könne man sich dank Satellitenunterstützung nicht nur Wanderwege beschreiben lassen, sondern sich auch über Sehenswürdigkeiten, Einkehrmöglichkeiten und sogar Zugabfahrtszeiten informieren. Derzeit überlegten die Verantwortlichen des Naturparks die Einrichtung eines großen zentralen Wanderwegs von Heidelberg bis Mosbach oder sogar Bad Rappenau. Einen Termin für die Umsetzung des "Neckarsteigs" gibt es laut Bernhard Martin derzeit noch nicht. Dafür entstehen momentan aber bereits die Schilder für den Neckarlehrpfad rund um Eberbach.

Die Fördersituation sprach Bürgermeister Bernhard Martin an. Derzeit stehen 280.000 Euro im Etat. Die Hälfte davon stammen aus EU-Mitteln. Da das Land in den vergangenen drei Jahren drastisch kürzte, schoss die CDU-Landtagsfraktion aus Eigenmitteln für das Jahr 2009 20 Prozent zu. Auch der Mitgliedsbeitrag wurde erhöht, so dass dadurch 58.000 Euro in die Naturparks-Kasse fließen.

Peter Hauk lobte die Aktivitäten des landesweit zweitgrößten Naturparks. Mit den neuen Projekten liege man genau auf der Höhe der Zeit, sagte der studierte Forstbeamte. Und Bundestagskandidat Harbarth hob hervor, "dass die Nähe zur Natur ein gutes Stück Lebensqualität ausmacht."

10.09.09

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