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Neues vom Institut für spekulative Heimatgeschichte


(Fotos: Claudia Richter)

(hr) Alle zwei Jahre gastiert der Odenwälder Shanty Chor am Vorabend des Eberbacher Apfeltages in der Stadthalle am Neckar. Gestern Abend war es wieder soweit: Das bunte Ensemble um Chorleiter Matz Scheid und Erzähler Manfred Maser tischte dem Publikum zwischen vielen Seemannsliedern ein weiteres Kapitel aus dem Leben des sagenhaften Schann Scheid auf, dem Helden der sieben Weltmeere aus Fränkisch-Crumbach.

Was Maser diesmal aus den Akten des "Instituts für spekulative Heimatgeschichte" ausgegraben hat, stellt alle Erkenntnisse aus den bisherigen Programmen des Odenwälder Shanty Chors in den Schatten: Demnach wird Schann Scheid Mitte des 19. Jahrhunderts nach einer Havarie auf dem Atlantik in eine andere Zeit und Welt katapultiert und findet sich an Bord eines Raumschiffes wieder - spekulativer geht es fast nicht mehr.
Der interstellare Kreuzer gehört zur "Bembel"-Flotte und wird mit einem Ur-Odenwälder "Stöffche" angetrieben: richtig saurem Äppelwoi. Als der Treibstoff wegen zuviel "Granny Smith" zu süß wird und das Raumschiff nicht mehr so richtig in Fahrt kommt, weiß Schann Scheid Rat: Er mischt den guten alten, aber extrem sauren Speierling in die Kelter und sorgt so wieder für original Odenwälder Qualität. Die Planeten im Scheid´schen Paralleluniversum heißen - wie sollte es anders sein - "Gumpen", "Etzean" und "Mossau".

Am Ende der Story bleibt offen, ob Schann Scheid den vermeintlichen Trip ins All nicht einfach einem Delirium nach zuviel Apfelweingenuss verdankt, denn nach den Annalen des heimatgeschichtlichen Instituts taucht der maritime Held ausgerechnet auf einem Zitronenfrachter wieder auf, allerdings zwei Jahre vor seinem Verschwinden. Somit müsste er 24 Monate zweimal durchlebt haben, was den Erzähler vor die Frage stellt: "Kann man soviel trinken, dass man nicht nur doppelt sieht sondern auch doppelt lebt?"

Die Geschichte war wieder gespickt mit einer gehörigen Portion Sprachwitz, auch auf "Odenwälderisch". Der Chor bot gekonnt eine abwechslungsreiche Songauswahl vom richtigen Seemannslied über Irish Folk, einen bayerischen Schunkel-Shanty, ein funkiges "Cosmic Girl" (im Original von Jamiroquai) bis hin zur Country-Ballade "Wandrin´ Star". Als Stimmungsknüller erwies sich eine neue Version des Gus-Backus-Schlagers "Da sprach der alte Häuptling der Indianer". Beim Shanty Chor heißt der Refrain nun: "Wir sin die laute Bembel-Astronaute" - sauer macht eben lustig.

Organisiert wurde die Veranstaltung wieder vom Kulturlabor Eberbach in Zusammenarbeit mit der Eberbacher Werbegemeinschaft.

18.10.09

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