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Gedenken an Opfer von Krieg und Terror


Oben v.l. Bürgermeister Bernhard Martin, die katholische Pfarrkapelle, Stadtrat Marcus Deschner und die Kranzniederlegung durch die Reservistenkameradschaft. U.l. der MGV Liederkranz, u.r. die Wache am Ehrenmal. (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Am heutigen Volkstrauertag wurde auch in Eberbach in feierlichem Rahmen auf dem Friedhof der Kriegstoten und Opfer von Gewaltherrschaft in aller Welt gedacht.

Bei Einbruch der Dunkelheit und nach der musikalischen Einleitung durch den Fanfarenzug Eberbach erinnerte Bürgermeister Bernhard Martin an die nicht einfach zu verstehende Geschichte des deutschen Volkes. Gerade deshalb sei es eine Pflicht der Deutschen, die Geschichte wach zu halten und aus Fehlern zu lernen. Dazu sei der Volkstrauertag eine gute Gelegenheit.
Die Ansprache hielt in diesem Jahr Stadtrat Marcus Deschner. Er schilderte die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs mit 55 Millionen Todesopfern, vielen Millionen Heimatlosen und Kriegsgefangenen. Auch nach dem Ende dieser "von Menschen entfachten Katastrophe des 20. Jahrhunderts" gebe es noch nicht für alle dauerhaften Frieden. Konflikte, Diktaturen und Unrecht gebe es nach wie vor in vielen Teilen der Erde. Deschner mahnte zur Aufmerksamkeit auf neue Fehler und Verbrechen: "Man muss den Anfängen wehren", sonst sei die Gewalt eines Tages so stark, dass ihr kaum mehr Einhalt geboten werden könne. Er warb für ein klares "Ja" zu Versöhnung mit allen Völkern und ein ebenso klares "Nein" zu Versöhnung mit dem Ungeist jeglicher Ideologien und Terror.

Neben dem Fanfarenzug sorgten auch die katholische Pfarrkapelle und der MGV Liederkranz für die musikalische Umrahmung der Feier, die von der Stadt zusammen mit der Reservistenkameradschaft Eberbach organisiert worden war. Die Wache mit Fackeln am Ehrenmal hielten die Pfadfinder vom Eberbacher Stamm "Silberreiher". Nach der Verlesung des offiziellen Gedenktextes warb Bürgermeister Martin bei den Gästen der Feierstunde für Spenden zu Gunsten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Der Volkstrauertag als staatlicher Gedenktag wurde nach dem Ende des Ersten Weltkriegs in Deutschland eingeführt und 1922 erstmals abgehalten. Seit 1952 liegt er immer zwei Wochen vor dem ersten Advent.

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15.11.09

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