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Lothringische Lehrstunde und Akkordeonsoli


Marcel Adam (l.)und Christian Di Fantauzzi gastierten mit ihrem Programm "Akkordeonissimo" in der Galerie Artgerecht. (Foto:Wörner).

(tw) Einen kurzweiligen Abend mit Satire, Sprüchen, Geschichten und Liedern in Lothringischer Mundart und französischen Chansons bescherte das Kulturlabor Eberbach am Samstag seinen Gästen in der Galerie Artgerecht.

Marcel Adam wurde von dem virtuosen französischen Akkordeonisten Christian Di Fantauzzi auf dem Tastenakkordeon begleitet.
Die recht übersichtliche Spielstätte kam dem Chansonniers, Liedermacher und Komponisten Adam voll entgegen. Auf witzig charmante Weise hielt er Kontakt zum nahen Publikum. Es durfte Abstimmen, mit dem Akkordeonisten Christian Refrains einüben oder dessen Soli huldigen. Verliebte durften sich durch Handzeichen outen, das Ergebnis wurde ausführlich besprochen. Saarländer wurden gesucht, und der einzige anwesende "waschechte" Berliner musste Marcel Adam beurteilen. Adam, seiner Meinung nach, der einzige Franzose der richtig "Berlinern" kann, sang mit Unterstützung des Publikums die Moritat "Von der krummen Lanke" und bestand den Test.

Zu seinen eigenen Liedern erzählte Adam kleine Geschichten in Lothringisch, für den Laien dem Saarländisch sehr ähnlich. Manche sagen, wer Heinz Becker versteht, versteht auch Lothringisch. So entstand z. B. "Mir donze nit" ("Wir tanzen nicht") auf eine Publikumsreaktion hin - oder besser auf die Nichtreaktion nach einem Konzert ohne Beifall aber anschließendem begeisterten "Schulterklopfen". Der "Surkrut swing" ist eine Hommage an das Sauerkraut und an die Elsässer, den Adam schrieb, um sich einen Platz im Himmel zu sichern.

Am Samstag gab es aber auch Chansons und Lieder u.a. von Edith Piaf oder von der Gruppe Karat ("Das kann niemand so wie du"). Am Ende spielten Adam und Di Fantauzzi ihr übliches Schlusslied "Von guten Mächten wunderbar geborgen" (Bonhoeffer). Nach reichlich Beifall gab es noch zwei Zugaben, und Adam freute sich auf einen dritten Besuch beim Kulturlabor. Dreimal brauche es in Eberbach bis ausverkauft sei, hatte er sich sagen lassen. Aber schon diesmal hatte er einen guten Teil dieser Marge erreicht.

14.12.09

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