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Beerfelden und Rothenberg erhalten Fördermittel

(bro) (owk) "Nachgeholte Weihnachtsgeschenke" überreichte der Landrat des Odenwaldkreises am 28. Dezember in Form mehrerer Förderbescheide für Dorferneuerungsmaßnahmen an Odenwälder Kommunen. In seinem Büro hatte Dietrich Kübler u.a. Besucher aus Beerfelden und Rothenberg zu Gast sowie als Vertreter der federführenden Behörde Gabriele Stens und Dr. Bernhard Frassiné vom Amt für den Ländlichen Raum (ALR) in Reichelsheim.

Im Beerfelder Stadtteil Gammelsbach soll die im Jahr 2002 begonnene Dorferneuerung im nächsten Jahr zum Abschluss kommen. Einen gewichtigen Teil gilt es noch zu leisten, nämlich die Neugestaltung des Dorfmittelpunktes im Bereich der "Alten Sporthalle". Die Stadt hat das zwischenzeitlich privat genutzte Gebäude gekauft und den Umbau mit dem Ziel begonnen, angemessene Räume für die Freiwillige Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft insgesamt zu schaffen.

Dank des nun zum Ende des Jahres 2009 überreichten Bewilligungsbescheides, der bei Projektkosten von rund 148.000 Euro einen Zuschuss von rund 111.000 Euro vorsieht, kann das Umfeld des Hauses entsprechend den Plänen von Diplom-Ingenieurin Dörte Peterson (Michelstadt) ein neues Gesicht erhalten. Bei der Planung wirkte der Arbeitskreis Dorferneuerung Gammelsbach mit. Dessen Sprecher Willi Naas, Ortsvorsteher Hermann Gerbig und Beerfeldens Erster Stadrat Günter Hufer nahmen den Bescheid entgegen. Die Pläne zur Neugestaltung hatten neben der Grünordnung auch Belange des fließenden sowie des ruhenden Verkehrs zu beachten, wie aus Erläuterungen des ALR hervorgeht: Der Platz wird als Naturparkplatz benutzt und ist Ausgangspunkt für Wanderungen vor allem zur Burgruine Freienstein.

Eine Zwischenbilanz des Amtes für den Ländlichen Raum zeigt auf, dass in der Dorferneuerung Gammelsbach auf kommunaler Ebene bisher zwölf Maßnahmen mit einem förderfähigen Investitionsvolumen von rund 610.000 Euro mit rund 457.000 Euro bezuschusst worden sind, auf privater Seite 28 Maßnahmen bei förderfähigen Kosten von etwa 968.000 mit rund 260.000 Euro.

Rothenbergs Bürgermeister Hans Heinz Keursten hatte seine Freude auf nicht weniger als fünf Förderbescheide zu verteilen, was ihm naturgemäß nicht sonderlich schwer fiel. Alles in allem fließen zugunsten des Dorferneuerungs-Schwerpunktes Finkenbach/Hinterbach/Raubach 87.000 Euro an Zuwendungen bei förderfähigen Kosten von rund 116.00 Euro. Gewidmet sind sie vier unterschiedlichen Projekten sowie in einem Fall einer Dokumentation zu der im Rahmen des Landesprogramms in Angriff genommenen Dorferneuerung für die drei genannten Rothenberger Ortsteile. Die Broschüre (Zuschuss 3.400 Euro, förderfähige Kosten 4.500 Euro) hält am Ende des Dorferneuerungsverlaufes fest, was während dieser Zeit geschehen ist - so auch, wo Privatleute ihren Beitrag zum Ortsbild leisteten, für welche kommunalen Maßnahmen gestritten wurde und wie Erfolge gefeiert werden konnten.

Die noch im Jahr 2009 vermittelten Zuschüsse kommen vor allem der Sanierung der Außenanlage an der "Alten Schule" in Finkenbach zugute (rund 50.000 bei förderfähigen Kosten von rund 67.000 Euro), wo ein kleiner Ortsmittelpunkt mit Grünanlage und Sitzbänken entstehen soll. Auch werden dort Parkplätze angelegt, zu nutzen von Besuchern des Schwimmbades und der Sportanlage. Eine Förderquote von gleichfalls 75 Prozent ergibt sich aus den Bescheiden für die Sanierung des Verbindungspfades zwischen Schwimmbad und Friedhof in Finkenbach (knapp 19.000 Euro), für die Errichtung einer Hütte am Parkplatz Hinterbach (Olfener Straße / rund 10.000 Euro) und für die Pflanzung von Winterlinden entlang der Beerfelder Straße (rund 4.000 Euro).

Insgesamt sind innerhalb der im Jahr 2002 gestarteten und 2010 abzuschließenden Dorferneuerung Finkenbach/Hinterbach/Raubach zehn kommunale Maßnahmen mit einem förderfähigen Investitionsvolumen von 576.000 Euro mit 370.000 Euro und 30 private Projekte (1,4 Millionen Euro, Zuschuss-Umfang 334.000 Euro) gefördert worden.

Der Landrat sagte, der Odenwaldkreis dürfe dem Land Hessen dankbar sein, dass die Fördermittel für die Dorferneuerungsmaßnahmen in Beerfelden und Rothenberg noch im zu Ende gehenden oder sehr bald im neuen Jahr ihrer Bestimmung zugeführt werden können, nachdem es zwischenzeitlich Verzögerungen gegeben hatte. Abschließend appellierte Dietrich Kübler an die örtlich Verantwortlichen, das Geld wie vorgesehen für "positive Veränderungen" zu verwenden: "Macht was Gutes draus."

30.12.09

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