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Verein soll sich zwischen Sanierung und Neubau entscheiden


Unten die versammelten Fachleute mit Bürgermeister Bernhard Martin (l.), rechts Bilder von Betonschäden an Balkonen. (Fotos Hubert Richter)

(hr) In der Stadthalle fand heute Abend eine Informationsveranstaltung zum Dr.-Schmeißer-Stift statt. Im Mittelpunkt stand die Präsentation von Ergebnissen einiger Gutachten zum bautechnischen Zustand des Gebäudekomplexes, in dem bis Juli letzten Jahres ein Seniorenheim untergebracht war.

Außer den bereits bekannten Ergebnissen (wir berichteten) kam heute kaum Neues ans Tageslicht. Wesentliche Mängel gibt es am Beton in Fassaden- und Balkonbereichen sowie am Schwimmbad im Untergeschoss. Außerdem besteht erheblicher Sanierungsbedarf beim Wärme- und Feuchteschutz, vor allem im Bereich der Flachdächer. Die Gutachter Josef Pachmann, Frank Golisch und Klemens Herbst erläuterten den rund 130 anwesenden Zuhörern Details ihrer Untersuchungen, die laut Aussage des Projektmanagers Sebastian Grüber gut 50.000 Euro gekostet haben. Die Immobilie gehört dem Verein Stiftung Altersheim Eberbach e.V., dessen Vorsitz laut Vereinssatzung der Eberbacher Bürgermeister innehat.

Was in Zukunft mit den einzelnen Gebäudeteilen geschehen soll, war nicht Gegenstand des heutigen Abends und soll von der Stiftung Altersheim nach einer Wirtschaftlichkeitsprüfung entschieden werden. Als mögliche Varianten gelten sowohl eine Sanierung als auch zumindest teilweise ein Abriss und Neubau. Angestrebt werde vom Verein auf jeden Fall "Betreutes Wohnen" für ältere Menschen, und das zu erschwinglichen Preisen, versicherte Bürgermeister Bernhard Martin. Das dürfte nicht zuletzt Eigentümer von Wohnungen in der benachbarten Seniorenresidenz freuen, die von einer dauerhaften Anbindung an Einrichtungen und Dienstleistungen des Stifts ausgegangen waren und sich mittlerweile mit dem Gedanken tragen, gegen die Stilllegung des bisherigen Altenheims und den Wegfall wesentlicher Einrichtungen wie Küche und Notfallversorgung zu klagen.

Das Dr.-Schmeißer-Stift war zu Beginn der 1970er Jahre in einer gemeinsamen Anstrengung unter Beteiligung zahlreicher Bürgerinnen und Bürger erbaut worden. Vielen der heute Anwesenden war in der Diskussion eine enge Verbundenheit mit dem Gebäude und dem Architekten Gustav Rumstadt anzumerken, der selbst unter den Zuhörern war.

Diskussion im Forum

12.01.11

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