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Kostspielige Nachrüstung der frisch sanierten Schule geht weiter


Im Bauteil A liegt trotz Umbau, Modernisierung und Neubau der Brandschutz noch im Argen. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Einziger Tagesordnungspunkt der heutigen Sondersitzung des Eberbacher Gemeinderats war das weitere Vorgehen in Sachen Brandschutz am Hohenstaufen-Gymnasium. Der Rat bewilligte dabei Investitionen im geschätzten Umfang von 244.000 Euro brutto.

Seit Herbst vergangenen Jahres haben die dringendsten Sofortmaßnahmen nach den festgestellten Brandschutzmängeln bereits knapp eine halbe Million Euro verschlungen (wir berichteten). Maßnahmen mit zweiter und dritter Priorität sollen noch folgen. Heute wurde ein Arbeitsprogramm beschlossen, das bis Ende der Sommerferien 2011 umgesetzt werden soll. Das sei in einem Abstimmungsgespräch mit der Brandschutzbehörde so festgelegt worden, erläuterte Joachim Waniek vom Stadtbauamt. Im Einzelnen handelt es sich dabei um Mängel, die im Brandschutzgutachten mit der Kategorie "sehr hoch" veranschlagt wurden. Daneben gibt es noch weitere Mängel, die als "sehr hoch" und "hoch" eingestuft sind, aber erst im kommenden Jahr bzw. im Rahmen der weiteren Schulsanierung bis Ende der Sommerferien 2013 behoben werden sollen.

Der größte Teil der heute beschlossenen Maßnahmen betrifft den Bauteil A, den neu sanierten und mit Anbau versehenen talseitigen HSG-Bau. Dort müssen zusätzliche Rettungswege geschaffen und so genannte "Brandlasten" entfernt werden (zusammen schätzungsweise 62.000 Euro). Bei den Brandlasten handelt es sich um Holzschränke, die vor rund eineinhalb Jahren neu eingebaut wurden. Auf Nachfrage aus dem Gremium bestätigte Projektsteuerer Gerhart Grüber, dass Schadensersatzforderungen gestellt werden, damit diese Kosten möglichst nicht bei der Stadt hängenbleiben.
Den Hauptanteil an den geschätzten Gesamtkosten von 244.000 Euro nimmt mit 150.000 Euro der Einbau einer stationären Brandmeldeanlage im Bauteil A ein. Die bisherige mobile Brandmeldeanlage, die für rund 3.000 Euro pro Monat angemietet wurde, soll demontiert werden. Für weitere 32.000 Euro soll in den bergseitigen Bauteilen B und C die Brandmeldeanlage zur Überwachung der Zwischendecken erweitert werden. Die Kostenschätzung beinhaltet auch die Planungsleistungen, mit denen das Eberbacher Architekturbüro Nikoleit heute beauftragt wurde.

Die Entscheidung fiel nach längerer Diskussion nicht einstimmig: Zwei Mitglieder der CDU-Fraktion enthielten sich, und die AGL lehnte das Gesamtpaket ab. Ihr Fraktionssprecher Peter Stumpf hatte zuvor vergebens beantragt, die Planungsleistungen des Architekturbüros aus Kostengründen zu reduzieren und stattdessen einfache Gewerke vom Stadtbauamt planen zu lassen. Stadtbaumeister Steffen Koch wies auf die hohe personelle Belastung seines Amtes hin, und Ratsmitglieder befürchteten Komplikationen, wenn nicht die gesamte Planung und Überwachung in der Hand eines einzigen Architekten liege.

12.05.11

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