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Musikalischer Themenabend über Wald und Tierwelt


Gut 300 Besucher lauschten der Musik von Ronald Autenrieth, Godehard Weithoff, Achim Plagge und Hartmut Tramer (v.l.). (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Orgel- und Pianoklänge erschallten gestern Abend im Gretengrund. Auf dem Betriebsgelände der Firma Ronald Schmitt Tische konzertierten vier Künstler für einen guten Zweck unter freiem Himmel. Die musikalischen Themen des Abends kreisten um den Wald, der sich auf den Hängen rund um die außergewöhnliche Musikarena erhob.

Das Benefizkonzert bei freiem Eintritt aber mit Sammlung von Spenden, die für die Renovierung der Orgel in der evangelischen Michaelskirche gedacht sind, stand unter dem Motto "Was der Wald erzählt - Geschichten in Dur und Moll". Dr. Andreas Wiese, Geschäftsführer der Ronald Schmitt Tische GmbH, konnte um 20 Uhr rund 300 Besucher begrüßen. Seit 15 Jahren ist die Firma im Gretengrund ansässig, und das kleine Jubiläum bot einen passenden Anlass für das außergewöhnliche Open-Air-Event. Die aufgestellte Bestuhlung reichte nicht aus, und so mancher Musikfreund genoss das Programm im Stehen oder ließ sich einfach auf der Asphaltfläche nieder.

Die Organisten Achim Plagge, Godehard Weithoff, Hartmut Tramer und Ronald Autenrieth hatten Musikstücke verschiedener Komponisten aus unterschiedlichen Epochen ausgewählt. Allen gemeinsam war die thematische Verbindung zum Wald und zur Tierwelt. Der katholische Kantor Godehard Weithoff begann mit einem lautmalerischen "Nachtigallenschlag" in der Toccata und Fuge von Pachelbel und intonierte später Liszts "Vogelpredigt". Weithoffs evangelischer Kollege, Bezirkskantor Achim Plagge, war sowohl an der Orgel als auch gesanglich zu hören: Neben Liedern von Schumann ließ er den Kuckuck rufen (Daquins "Le Coucou") und präsentierte vor der Pause "Die durch ein Donnerwetter unterbrochene Hirtenwonne", eine musikalische Szenenfolge von Justin H. Knecht. Ronald Autenrieth, in Gammelsbach lebender Komponist und Pädagoge, hatte sein Stagepiano mitgebracht, auf dem er "Mädchen an der Quelle" von Ornstein, Gershwins "Dog Walk", das Waldidyll "To the Moon" von Edward Macdowell und die Eigenkomposition "Odin" erklingen ließ. Der Eberbacher Arzt und Maler Hartmut Tramer bot an seiner großen Viscount-Orgel eine Collage mit Variationen über den "Jäger aus Kurpfalz" und "Ein Männlein steht im Walde". Gemeinsam mit Sprecher Wolfgang Bloch setzte Tramer mit Webers Wolfsschluchtszene aus dem "Freischütz" in der fortgeschrittenen Dämmerung augenzwinkernd einen Schlusspunkt mit Orgel und Blecheimer, der nicht zuletzt durch einen dem Anlass und Ambiente angepassten Text für Heiterkeit sorgte. Mit der gemeinsamen Zugabe "Nun ruhen alle Wälder" entließen die vier Künstler ihr Publikum in die Nacht.

Wettermäßig stand der Abend noch unter einem guten Stern: Der Regen kam erst einige Stunden später. Aber man hatte auch für schlechtes Wetter vorgesorgt, denn als Ausweichort wäre eine Firmenhalle zur Verfügung gestanden.

17.07.11

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