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In neun Jahren maßgeblich Akzente gesetzt


(Fotos: Doris Lenz)

(dl) In einem bewegenden Gottesdienst sagte am gestrigen Sonntagnachmittag die evangelische Pfarrerin Sabine König nun endgültig Lebewohl zu Eberbach, um nach neun erfüllten Jahren nach Denzlingen zu wechseln.

Viele waren gekommen um sich schweren Herzens von der beliebten und geschätzten Pfarrerin aus Eberbach-Nord zu verabschieden. Neben zahlreichen Gemeindemitgliedern, waren auch Bürgermeister Bernhard Martin, Vertreter anderer Konfessionsgemeinschaften sowie Freunde und Verwandte gekommen um der Aussegnung beizuwohnen.

In ihrer letzten Eberbacher Predigt (aus dem Markusevangelium vom Aussätzigen, der Jesus um Heilung bittet) wies König darauf hin, dass Jesus in die Welt gekommen sei, damit alle das Heil hätten. Dabei gehe es nicht nur um das Heilen von Krankheiten. Das Heil liege im Angenommensein von Gott, egal ob reich oder arm, krank oder gesund. Die Pfarrerin wünschte allen in Eberbach und in Denzlingen, aufgenommen zu werden in die Gemeinschaft ohne Ausgrenzung. Sie habe in Eberbach immer wieder diese Gemeinschaft erlebt, sowohl Gelingendes aber auch Scheiterndes, beides gehöre zum Leben.

Dekan Ekkehard Leytz dankte schließlich der scheidenden Pfarrerin für die gute und erfreuliche Zeit, in der sie die Gemeinde bereichert habe sowie die schöne und anregende Zusammenarbeit mit ihr. Mit einer sehr schönen Predigtsprache, die sehr nahe bei den Menschen sei, habe König einfühlsame und lebendige Gottesdienste gehalten. Unter vielem anderen habe sie sich um die Sozialstation gekümmert, die Kindergärten, die Steige-Grundschule, die Kinderbibelwoche, den Steigefrauentreff und den Weltgebetstag der Frauen. Sabine König habe maßgeblich Akzente gesetzt in der ökumenischen Zusammenarbeit wie auch für den lebendigen Adventskalender.

Musikalisch wurde der feierliche Gottesdienst mit Gesängen der Kantorei unter Leitung von Achim Plagge bereichert. Im Kanon sangen schließlich die Gottesdienstbesucher zusammen mit dem Chor ”Gib uns Ohren die hören und Augen die sehen und ein weites Herz andere zu verstehen“. Auch einen hebräischen Kanon hatte Ekkehard Leytz eigens für Sabine König ausgesucht, da sie eine schöne Stimme habe und der Text der deutschen Übersetzung gut zu ihr passe: “Trommle mein Herz für das Leben, singe mein Mund den Frieden, dass die Erde heller und schöner werde“.

Im anschließenden Empfang im Gemeindehaus konnte Sabine König neben vielen wohlwollenden Abschiedsgedanken und Geschenken unzählige Glück-, und Segenswünsche sowie überreiche Anerkennung und Wertschätzung in ihre prall gefüllten Taschen packen. Viel Gutes hat sie in ihrer Amtszeit hier in Eberbach bewirkt und bewegt, und sie wird durch ihr liebenswertes, angenehmes und freundliches Wesen eine große Lücke hinterlassen.

26.09.11

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