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Bildungsexperten zu Gast bei der Abgeordneten


V.l.: Toni Weber, Vorsitzender des Kreisverbandes Rhein-Neckar, Landtagsabgeordnete Charlotte Schneidewind-Hartnagel und Werner Sauer, Schulleiter der Schillerschule in Walldorf. (Foto: privat)

(bro) (csh) Die Umsetzungen der Neuerungen im Schulwesen des Landes Baden-Württemberg veranlassten den Vorsitzenden des VBE-Kreisverbandes Rhein-Neckar, Toni Weber, sowie den Rektor der Schillerschule in Walldorf, Werner Sauer, zu einem Besuch der Landtagsabgeordneten und Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Fraktion Grüne im Landtag von Baden-Württemberg, Charlotte Schneidewind-
Hartnagel, in ihrem Eberbacher Wahlkreisbüro in der Oberen Badstraße 6.


Zunächst berichteten beide Pädagogen von der Umsetzung der Inklusion an den Schulen im Kreis und betonten, dass es derzeit noch vom guten Willen der Schulleitung abhinge, ob es Inklusionsklassen an einer Schule gäbe. Für Charlotte Schneidewind-Hartnagel ist es unverständlich, warum die Kinder mit besonderem
Unterstützungsbedarf nicht zum Klassenteiler dazugerechnet würden und hat diesbezüglich bereits eine Anfrage an das Kultusministerium gestellt. „Die Kinder sind doch tatsächlich da und fordern viel Aufmerksamkeit der Pädagogen." Weiter ermunterten Weber und Sauer die Abgeordnete den Einfluss der Grünen im Land weiter auszubauen, was Schneidewind-Hartnagel gerne aufnahm.

Viele Fragen gab es zu den Gemeinschaftsschulen. Schneidewind-Hartnagel bedauerte, dass es im gesamten Rhein-Neckar-Kreis keine Schule in der ersten Zulassungsrunde gebe.

Den Befürchtung von Toni Weber, der sich besorgt um die Zukunft der Werkrealschule zeigte, entgegnete Schneidewind-Hartnagel, dass es zunächst einmal 34 Modellschulen im Land gebe, und die Kultusministerin Warminski-Leitheußer versichert habe, keine Schulform aufzulösen. Ziel der Umstrukturierung sei die Loslösung des Bildungserfolgs vom Elternhaus, und die Gemeinschaftsschule bringe die Gesellschaft diesem Ziel ein deutliches Stück näher.

Der Wegfall der Grundschulempfehlung wird nach Meinung von Werner Sauer dazu führen, dass die Beratungsgespräche der Lehrerinnen und Lehrer beim Übertritt in die weiterführenden Schulen sehr viel entspannter und offener angenommen werden, was allen Beteiligten zugutekommt. Mit den steigenden Anforderungen in der Vorbereitung auf die weiterführenden Schulen an Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer dürfe eine angemessene Gehaltsstruktur in diesen Bereichen nicht aus den Augen verloren werden. Auch die Besoldung auf Schulleitungsebene müsse auf den Prüfstand, um die Leitungsfunktion attraktiver zu gestalten und gerade auch im ländlichen Raum fähige und engagierte Schulleiterinnen und Schulleiter halten zu können. "Unsere Kinder sind das wertvollste, was wir haben, und wir wollen allen die bestmögliche Förderung in einem gerechten Bildungssystem zuteil werden lassen", betonte die Landtagsabgeordnete.

Als noch nicht zufriedenstellend bezeichneten beide Schulleiter die weiterhin bestehenden Probleme bei der Versorgung von Krankheits- und Schwangerschaftsvertretungen. Bereits eine nicht personell zusätzlich ausgeglichene Schwangerschaftsvertretung müsse allein mit Stunden aus dem Ergänzungsbereich ersetzt werden. Dies mache das Umsetzen eines eigenen Schulprofils nicht mehr möglich und für die Schülerinnen und Schüler entfielen vielfältige Bildungsangebote. Als dringend notwendig wurde sowohl von der Landtagsabgeordneten als auch von den beiden Pädagogen die Aufstellung eines Schulentwicklungsplanes für die Region gesehen, der Überblick und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Bildungsangebotes geben soll. Gemeinsam wolle man weiterhin im Gespräch miteinander bleiben, um die Politik des Gehört-Werdens im "grünen" Büro in Eberbach weiter fortzuführen.

10.02.12

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