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Beerfelder Stadtverordnete diskutieren mit jungen Bürgerinnen und Bürgern

(bro) (sh) Die Kinder- und Jugendförderung des Odenwaldkreises und der Bürgermeister der Stadt Beerfelden Gottfried Görig hatten jüngst zur Auftaktveranstaltung „Jugendforum Beerfelden“ ins Bürgerhaus eingeladen. Junge Bürgerinnen und Bürger zwischen zwölf und 21 Jahren aus Beerfelden sowie den Stadtteilen waren aufgerufen, sich zu beteiligen und mit eigenen Ideen ins Gemeinwesen einzubringen.

Das Jugendforum als ein offenes politisches Instrument, eine Art Bürgerversammlung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, bietet die Möglichkeit, kind- und jugendgerecht Themen zu erörtern und gemeinsam mit der Verwaltung und den politischen Gremien Lösungen zu finden. So konnten die Jugendlichen bei der Auftaktveranstaltung Wünsche, Ideen und Verbesserungsvorschläge einbringen, direkt mit den Stadtverordneten als politisch Verantwortlichen diskutieren, Lösungsansätze entwickeln und weitere Schritte festlegen. Dabei flossen auch die die Ergebnisse einer Umfrage an der Oberzentschule Beerfelden ein: Mit Unterstützung der Schülervertretung waren im Vorfeld in allen Klassen der Schule Fragebögen verteilt worden, um das Jugendforum inhaltlich vorzubereiten.

Verbesserungsbedarf sehen junge Menschen in Beerfelden vor allem bei den Busverbindungen im öffentlichen Nahverkehr. Insbesondere die nach Erbach sei unzureichend, „weil der letzte Bus nach Beerfelden am Wochenende schon um 18 oder 19 Uhr fährt“, so die 16-jährige Elisa. Auch die Rufbus-Fahrtzeiten seien im Wesentlichen für die Jugendlichen nicht besser. „Außerdem fährt der Rufbus oft nicht in die Stadtteile, sodass uns dann doch noch unsere Eltern abholen müssen“, lautete die Kritik. Für eine Veränderung möchten sich die jungen Beerfelder einsetzen.

Nach wie vor unzufrieden sind sowohl die Heranwachsenden als auch die Politiker mit dem Zustand des Jugendraums, der zu klein und im Winter nicht beheizbar ist. Die Suche nach größeren Räumen blieb bislang erfolglos, was beide Seiten bedauerten. Aus Sicht der Jugendlichen ist darüber hinaus ein Treffpunkt im Freien wünschenswert, der nicht an die Öffnungszeiten der Jugendpflege gebunden ist. Als Beispiel nannten die jungen Menschen den Grillplatz in Reichelsheim, der dort im Zuge eines Jugendforums entstanden ist.

Der Wunsch nach weiteren Sportangeboten wie einem eigenen Schwimmverein oder Veranstaltungen wie einer Fußballnacht wurde ebenso laut wie der Vorschlag, den Sportplatz in der Stried in einem freiwilligen Arbeitseinsatz zu säubern und Unkraut zu entfernen. Zu denken geben den Jugendlichen die vielen leer stehenden Gebäude in der Innenstadt. Ideen, wie diese ihrer Meinung nach wieder belebt werden könnten, gibt es reichlich. Warum dies jedoch bisher noch nicht geschehen ist, nicht klar. Die Ausführungen von Bürgermeister Görig brachten etwas Licht ins Dunkel. Positiv bewertet wurden der Skateplatz an der Grundschule, das Waldseebad und die Fußballplätze sowie die Tatsache, dass Beerfelden von viel Natur umgeben ist.

Die Ergebnisse des ersten Jugendforums werden nun von den Jugendlichen mit Unterstützung von der Kinder- und Jugendförderung des Kreises sowie der Jugendpflege Beerfelden weiter bearbeitet. Ergänzende Informationen dazu gibt es unter Tel. (06062) 70-3916 (Kinder- und Jugendförderung, Katrin Fetsch) oder Tel. (06068) 930342 (Jugendpflege Beerfelden, Kristin Bardonner) sowie auf der Homepage der Kinder- und Jugendförderung (s.u.).

Infos im Internet:
www.jugend-odenwald.de


08.05.12

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