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Eberbach weist eine Versorgungsquote von 37 Prozent auf


Oben von li.: Erhard Beck, Bauverwaltung, Birgit Exner, Jugendreferat, Schulsozialarbeit, Anke Steck, Hauptamt, Bürgermeister Bernhard Martin. Unten von li.: Ewa Karasek, Heidi Stumpf, Schülerhort. (Foto: privat)

(bro) (stve) „Familie und Beruf: Wir bauen Zeitbrücken“ ist das Motto des deutschlandweiten Aktionstages der Lokalen Bündnisse für Familie. Gemeinsam mit Unternehmen, Jobcentern, Kammern, der kommunalen Verwaltung, Wohlfahrtsverbänden und gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren haben Lokale Bündnisse schon Tausende Projekte initiiert, die Eltern ermöglichen, den Spagat zwischen Familie und Beruf zu meistern.

Wie viele Eltern haben unter der Woche wenig Zeit für die Familie? Wie viele Mütter können Familie und Beruf wegen nicht aufeinander abgestimmter Betreuungs- und Arbeitszeiten schlecht miteinander vereinbaren? Dieser Fragen hat man sich in Eberbach angenommen und bietet für Eltern ein gutes und bedarfsorientiertes Angebot für Kinderbetreuung, das in den Kindertageseinrichtungen vorgehalten wird. Das Angebot reicht von den Regelplätzen an Vor- und Nachmittagen über tage- und stundenweise Betreuung, Betreuung von Schüler/innen vor und nach dem Unterricht bis hin zu Ganztagesplätzen.

Zwei freie Träger bieten insgesamt vier Krippengruppen (Kleinkindbetreuung) an. Die Betreuungszeiten sind mittlerweile größtenteils flexibel von 6 bis 18 Uhr angelegt. Darüber hinaus gibt es ein Angebot der Betreuung ohne Schließtage. Ab dem 1. August 2013 haben Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres einen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Kindertagesstätte oder in Kindertagespflege.

Zwei kirchliche Träger bieten Betreuung in insgesamt 21 Kindergartengruppen an (Regelplatz, Verlängerte Öffnungszeit, Ganztagesplatz). In nahezu allen Kindergartengruppen werden Kinder im Alter ab zwei Jahren aufgenommen. Während der jährlichen rund 26 Schließtage hält der jeweilige Träger die Betreuung in mindestens einer Einrichtung vor oder richtet bei Bedarf Ferienbetreuungsangebote ein. Bis Ende des Jahres möchte einer der beiden Freien Träger in der Kleinkindbetreuung das Angebot erweitern und weitere zwei Kindergartengruppen mit Ganztagesangebot einrichten.

Insgesamt 16 Betreuungsplätze werden von qualifizierten Tageseltern für die Betreuung von Kindern (null bis zwölf Jahre) in der Tagespflege angeboten.

Der Schülerhort an den Dr.-Weiß Schulen hält bis zu 35 Ganztagesplätze in zwei Gruppen für die Zeit vor Schulbeginn und nach Schulende bis 17.30 Uhr vor. In den Schulferien wir eine durchgängige Betreuung angeboten. Der Hort hat auf das Jahr verteilt fünf Wochen geschlossen. Fachkräfte und weitere Betreuungskräfte bieten neben der Hausaufgabenbetreuung verschiedene Projekte (Yoga, Malwerkstatt, Sinnesraum u.a.), Gruppenspiele oder auch freies Spielen an. Im Rahmen der „erweiterten Horterziehung“ werden bis zu vier Kinder, die einen besonderen Betreuungsbedarf haben, betreut und in den Hortalltag integriert. Im Frühjahr dieses Jahres wurden nicht nur die Waschräume im Untergeschoss des Schülerhortes renoviert, auch alle anderen Räume des Hortes haben einen neuen Anstrich erhalten.

An jeder der beiden Eberbacher Grundschulen gibt es zudem je zwei Gruppen mit Randzeitbetreuung im Rahmen der „Verlässlichen Grundschule“. Im Schülerhort, den Randzeitbetreuungsgruppen und in den Kindertageseinrichtungen besteht die Möglichkeit der Einnahme eines gesunden, kind- bzw. schülergerechten warmen Mittagessens.

Zusätzlich zu den Betreuungsangeboten in Hort- und Randzeitgruppen bietet die Stadt Eberbach eine dreiwöchige Ferienbetreuung in den Sommerferien für alle Kinder im Grundschulalter an.

Die von Bund und Land prognostizierte erforderliche Versorgungsquote in der Kleinkindbetreuung für Baden-Württemberg liegt bei 34 Prozent. Eberbach weist mit dem derzeit vorhandenen Betreuungsangebot eine Versorgungsquote von 37 Prozent auf und liegt damit bereits über den Bundes- und Landesvorgaben.

Im Jahr 2007 hat die Stadt Eberbach einen "BetreuungsPass eingeführt", da damals eine gesetzliche Regelung in der Kleinkindförderung vom Gesetzgeber noch nicht auf den Weg gebracht worden war. Hiermit hat man erreicht, dass in Eberbach ein für Eltern bezahlbares Angebot in der Kleinkindbetreuung vorgehalten werden konnte. Trotz der dann im Jahr 2009 eingeführten gesetzlichen Regelung in der Kleinkindförderung wurde der "BetreuungsPass" als freiwillige Leistung beibehalten. Ein "BetreuungsPass" wird für alle in Eberbach wohnenden Kinder unter drei Jahren ausgestellt und beinhaltet folgende Vergünstigungen: Eltern, deren Kinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr in einer Kindertageseinrichtung oder bei einer qualifizierten Tagesmutter betreut werden, erhalten einen Zuschuss für jede Betreuungsstunde. Die Betreuung muss jedoch nicht zwingend innerhalb der Gemarkung von Eberbach erfolgen, sondern gilt auch für eine Betreuung über die städtische Grenze hinaus.

Kinder, die in einer altersgemischten Gruppe in einem Eberbacher  Kindergarten betreut werden, sind jedoch von dieser Vergünstigung ausgenommen, da die Förderung der Eberbacher Kindergärten bereits über die gesetzliche Förderung hinausgeht.

Auskünfte und Fragen rund um das Thema Kinderbetreuung erhält man im Rathaus der Stadt Eberbach, Anke Steck, Tel. (06271) 87-207 oder E-Mail (s.u.).

E-Mail-Kontakt: anke.steck@eberbach.de

22.05.12

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