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10 Millionen und noch lange nicht fertig - 30.000 Euro Schaden wegen Schlüsselverlust


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Fast 10 Millionen Euro hat die Stadt seit 2006 bis heute in den Umbau und die Sanierung des Hohenstaufen-Gymnasiums (HSG) gesteckt, nahezu doppelt soviel wie ursprünglich geplant. Knapp 1,5 Millionen Euro davon will man wieder zurückbekommen, wegen Planungsfehler und Baumängel. Wie die anhängigen Rechtsstreitigkeiten ausgehen, ist aber ungewiss.

Die finanzielle Zwischenbilanz für die Baumaßnahmen am HSG wurde heute im Gemeinderat präsentiert, weil Stadtrat Peter Wessely (Freie Wähler) vor einiger Zeit danach gefragt hatte.

Beim Grundsatzbeschluss zum Umbau des HSG im Juli 2004 (wir berichteten) war man für die in zwei Bauabschnitten durchzuführenden Maßnahmen von 5,6 Millionen Euro Gesamtkosten ausgegangen. Abgerechnet wurden die beiden Bauabschnitte nach der im Sommer 2009 bekannt gewordenen enormen Kostensteigerung (wir berichteten) laut der heute vorgelegten Kostenaufstellung einschließlich anteiliger Baunebenkosten mit insgesamt gut 8 Millionen Euro. Darin enthalten sind zwar einige nachträglich beschlossene Maßnahmen, aber wesentliche Vorhaben der ursprünglchen Planung wie die Sanierung des Verbindungsstegs zwischen den beiden unteren Bauteilen (unser Bild Mitte) sowie die Erweiterung der Aula wurden zurückgestellt.
Knapp 1,8 Millionen Euro kosteten dann noch die Maßnahmen, die seit Sommer 2009 nach Bekanntwerden der Kostensteigerung und Kündigung des damaligen Architektenvertrags durchgeführt wurden, darunter allein 1,1 Millionen Euro für Brandschutzmaßnahmen.

Neben der noch nicht erfolgten Sanierung des Übergangsstegs und dem Umbau der Aula steht noch die Renovierung der beiden oberen Altbauteile aus. Hier ist immer noch ein Teilabriss und -neubau nicht ausgeschlossen. Um dies zu klären, wurden bereits vor zwei Jahren statische Untersuchungen in Auftrag gegeben (wir berichteten), über deren Ergebnis aber noch nichts bekannt ist.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde heute beschlossen, in den Sommerferien teilweise die Schließanlage am HSG auszutauschen, nachdem eine Lehrerin einen Schlüssel verloren hat. Der finanzielle Aufwand für den Austausch der 236 Schließzylinder wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die Stadt geht davon aus, das Geld von einer Versicherung zurückzuerhalten.

28.06.12

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