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Quintette von Mozart und Brahms


(Fotos: Agentur)

(bro) (khm) Am Freitag, 28. September, findet ein Kammerkonzert mit dem Catasia-Quartett Essen und Harald Hendrichs im evangelischen Gemeindehaus am Leopoldsplatz statt.

Das Catasia-Quartett bilden Musiker der Essener und Bochumer Symphoniker sowie des Staatsorchesters Braunschweig. Der Name geht großzügig auf die aristotelischen Begriff "katharsis-Reinigung" zurück. Zwar missverstehend, nahm man an, es gehe um eine moralische Reinigung der Zuschauer durch Anteilnahme am tragischen Bühnengeschehen, dass diese gebessert die Vorstellung verließen. Aristoteles meinte es allerdings medizinisch. Infolge furchtbaren Bühnengeschehens ergreife den Zuschauer Schauder und Jammer. Dies durchlebt habend, gehe er dann seelisch erleichtert nach Hause - ähnlich wie in der Komödie nach dem befreienden Lachen. In diesem echt aristotelischen Sinne kann man wohl auch durch Musik unmittelbar ansprechen und seelisches Wohlbefinden heben.

Angelo Bard und Clemens Ratajczak (Violinen), Alexander Senazhenski (Viola), Jan Bauer (Violoncello) und Harald Hendrichs (Klarinette) blicken auf umfangreiche Erfahrung in unterschiedlichen Ensembles und Orchestern. Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet treten sie auch als Solisten im In- und Ausland auf. Ihre Vertretung ist die Essener Agentur Musica-serena.

Mozarts Klarinettenquintett A-Dur KV 581 (1789) gilt als “reinste, klarste und innerlich größte Zusammenfassung der späten Kammermusik Mozarts“. Komponiert wurde es für den ausgezeichneten Klarinettisten und leichtsinnigen Freund Anton Stadler (1789). Dessen eindrucksvolles Spiel jedoch hatte Mozart auf die Möglichkeiten des Instrumentes erst aufmerksam gemacht und ihn auch zu seinem späten wunderbaren Klarinettenkonzert (KV 622) angeregt. Stadler hatte übrigens auch eine im Tonumfang erweiterte Klarinette eingerichtet, für die Mozart komponierte. Gegliedert ist das Werk wie eine Kammermusik: mit eröffnendem Sonatensatz, einem viel bewunderten langsamen Satz, einem Menuett mit zwei alternativ gestimmten Trios und einem abschließenden vielgestaltigen Variationensatz. Die Klarinette ist hier zwar die „Führerin des Instrumentenreigens“, aber ohne dass die übrigen Instrumente zu beiläufiger Begleitung verurteilt wären. Sie dominiert nur, in soweit es sich mit dem egalitären Charakter von Kammermusik vereinbaren lässt.

Brahms komponiert mit seinem späten Quintett (h-moll op. 115, 1891) ein Werk, das gleichrangig neben Mozarts Klarinettenquintett steht. Werke, mit denen nur noch die von C.M. von Weber und Max Reger gleichrangig sind. Es ist eine von Brahms vier späten Kammermusiken mit Klarinette neben einem Trio und zwei Sonaten. Komponiert wurde es für den Meininger Klarinettenvirtuosen Adolf Mühlfeld, über den Brahms sagte: "Man kann nicht schöner Klarinette blasen, als es der hiesige Herr Mühlfeld es tut." Trefflich äußert sich Schönberg 1933 über Brahms Komponierweise auch im Quintett. Ihn faszinierten Brahms “economy, and yet richness - Sparsamkeit/Ökonomie (im Thematischen) und dennoch Reichtum (in der Themenvariation und kunstvoller Gestaltung)“. Auch das Klarinettenquintett ist aus kleinsten motivischen Keimzellen geschaffen, die als motivische Grundlagen reich verarbeitet sind. Der erste Satz stellt wie ein Vorhang in vier Takten die Grundgedanken des ganzen Werkes vor. Von den beiden Mittelsätzen beeindruckt das Adagio. In seinen Adagio-Rahmen ist eine Art Zigeuner-Czardas eingefügt, in dem Klarinette und Violine solistisch glänzen. Das ebenfalls dreiteilige, sehr einprägsame Andante erfreut durch einen musikalisch gefällig kontrastierenden Mittelteil. Das Finale sind fünf Variationen über ein eigenes Thema.

25.08.12

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