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Ruhiger und sachlicher Informationsabend in Pleutersbach


Blick auf den "Bannwaldkopf", der bei den Pleutersbachern "Weichselberg" oder "Kolben" heißt. Bei weitem nicht alle bekamen einen Sitzplatz im Schützenhaus. Die Initiatoren hatten nicht mit so großer Beteiligung gerechnet.(Fotos:Wörner)

(tw) Schätzungsweise 100 interessierte Bürger aus Pleutersbach und einigen Nachbarorten trafen sich am Donnerstagabend beim Triebweg in Pleutersbach, um sich von dort aus einen Eindruck über ein mögliches Szenario mit Windkraftanlagen auf dem gegenüberliegenden Bannwaldskopf zu verschaffen.

Den "worst case", also den schlimmsten Fall der in Zukunft eintreten könnte, wollte Klaus Storck den interessierten Bürgern mit Blick auf den Bannwaldskopf verdeutlichen. Windkraftanlagen haben üblicherweise eine Nabenhöhe von 160 m und Rotorblätter mit 45 m Länge. Mit solchen, nach heutigem Stand der Technik 205 m hohen Bauwerken, wäre der über 400 m (über NN) hohe Bannwaldskopf fast so hoch wie der Katzenbuckel.

Klaus Storck hat zusammen mit seiner Frau Jutta, Doris und Franz Schnitzhofer, Christine Schulz und Martin Klever eine Interessengemeinschaft gegründet, für die er am Donnerstag auch als Sprecher und Moderator fungierte. Die Gruppe hatte sich für den Ortstermin, die anschließende Leinwand-Präsentation und den Meinungsaustausch im Pleutersbacher Schützenhaus hervorragend vorbereitet. Auf Fachleute hatte man bewusst verzichtet und wollte die bisher in Erfahrung gebrachten Informationen weitervermitteln. Zu der Veranstaltung wurde niemand persönlich eingeladen, wie Storck betonte. Die Mitglieder der Initiative seien weder Windkraftgegner noch Atomkraftbefürworter. Man wolle keine ideologisierte politische Diskussion des Energiewechsels oder die Anwendung des "St. Florian-Prinzips". Man strebe lediglich einen gemeinsamen Kenntnisstand über die planungsrechtlichen Änderungen infolge des Regierungswechsels an. Weiter solle erläutert werden, wie es zur Wahl des Bannwaldkopfes als Standort kam und weshalb man diesen Standort für ungeeignet halte. Außerdem suche man Mitstreiter für ein gemeinsames Vorgehen gegen den Bannwaldskopf als Konzentrationsfläche. Storck sei enttäuscht über die mangelnde Information aus der Politik, besonders seitens der Landesregierung, die angeblich ja großen Wert lege, auf die Beteiligung der Öffentlichkeit bei der Erstellung der Wind-Regionalpläne.

Bürgermeister Jan Frey aus Schönbrunn musste einige Fragen zu seinen Erfahrungen in Schönbrunn beantworten, wo man zum Bannwaldskopf bisher noch keine Entscheidung getroffen hat. Allerdings beabsichtigt man diesen Standort, sowie die Flächen Bangels/Regberg als Konzentrationszonen im weiteren Ablauf aufzugeben. Den Vorwurf des mangelnden Informationsflusses in der örtlichen Politik wollte Frey nur teilweise gelten lassen. Interesse der Bevölkerung an dem Thema sei erst sehr spät zu erkennen gewesen. Er selbst hätte sich mehr als ein Jahr Vorlaufzeit gewünscht, sowie umfassendere Informationen für eine von ihm angestrebte lückenlose Aufklärung der Bevölkerung. Der Schönbrunner Bürgermeister betonte die gute Zusammenarbeit mit Eberbachs Bürgermeister Bernhard Martin und weiteren Gemeinden im Umkreis für ein mögliches Gesamtkonzept zu Windkraft-Standorten in der Region.

Ein Igelsbacher, der zu dem Termin nach Pleutersbach gekommen war, bemängelte die "Nichterwähnung" seines Heimatortes bei der Veranstaltung, das von einer Windkraftnutzung auf dem Bannwaldskopf ebenfalls beeinträchtigt wäre.

08.09.12

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