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Frauen geben Kirche Zukunft


(Foto: privat)

(bro) (eh) Auf Einladung der Frauengemeinschaft St. Johannes Nepomuk kamen am vergangenen Samstag knapp 50 Frauen aus den beiden christlichen Kirchen zu einem Frauenfrühstück, das sich im Rahmen der Aktionswoche der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) mit Frauen und ihrem Beitrag für die Zukunft der Kirche beschäftigte.

Nach einem reichhaltigen Buffet suchte Dr. Almut Rumstadt, Leiterin des Bildungszentrums Heidelberg, das Gespräch mit vier kirchlich engagierten Frauen zu dem Leitsatz der Aktionswoche: "Frauen geben Kirche Zukunft". In der Gesprächsrunde waren Ulrike Kraus, langjährige Stadträtin und Leiterin des katholischen Kindergartens St. Elisabeth, Pfarrerin Sonja Quenouille, seit einem Jahr Leiterin der evangelischen Pfarrei Eberbach-Nord, Cordula Dörfer, Leiterin des Bildungswerks in Bammental und Religionslehrerin, sowie Dr. Angela Lehmann, Ärztin und engagierte Christin in Magdeburg.

Bei der persönlichen Vorstellung der vier Frauen spürte man, dass christlicher Glaube und der Wunsch, davon Zeugnis zu geben, ein Herzensanliegen aller ist. Die anwesenden Frauen erfuhren dabei von der Bedeutung der Vermittlung christlicher Werte im Rahmen des Kirchenjahres im Kindergarten (Ulrike Kraus), der Sehnsucht, mit ganzem Herzen den Glauben zu leben und zu lehren und in der Ökumene auf einander zuzugehen (Pfarrerin Quenouille), der Notwendigkeit, heute - oft ungetauften - Kindern und Jugendlichen positive religiöse Erfahrungen in Gottesdienst und Unterricht zu vermitteln und sie für den Glauben zu begeistern (Cordula Dörfer) sowie von Schwierigkeiten und Chancen der Kirche in der Diaspora, wo nach der Wende katholische und evangelische Schulen und Kindergärten aus überzeugter privater Initiative gegründet wurden und in Kinderliturgie und Wortgottesdiensten Glaubensarbeit an der Basis geleistet wurde (Dr. Angela Lehmann).

Während des Gesprächs galt es den Satz zu ergänzen: Wenn ich an Frauen in der Kirche denke, dann… - "fallen mir zunächst Frauen ein, die die Kirche reinigen und säubern - sie sichern die Basis“, so spontan die Äußerung von Ulrike Kraus, die diese und andere für die Kirche lebens- und überlebensnotwendige Aufgaben von Frauen ansprach. Ihr wurde aus dem Publikum einhellig zugestimmt bei der Forderung nach mehr Anerkennung und Rechten von Frauen in der Kirche insgesamt. Bei der Frage nach der Zukunft der Kirchen war man sich einig, dass es mehr Selbstbewusstsein braucht, die Kirche als wichtigen Teil der Gesellschaft in der Öffentlichkeit zu vertreten und ihr soziales und caritatives Engagement wieder neu bewusst zu machen. Auch wenn man an der "Institution Kirche" manchmal verzweifeln könne, so ermutige doch immer wieder die Überzeugung, dass Kirche Arbeit am Reich Gottes sei, sich weiterhin mit ganzer Kraft für die Zukunft der Kirche einzusetzen, so Pfarrerin Quenouille. Dafür brauche es aber die Vorbildfunktion von Frauen in Familie, Kindergarten und Schule sowie das authentische und glaubwürdige Vorleben des Glaubens im Alltag, so Dr. Angela Lehmann und Cordula Dörfer.

Bei der Abschlussfrage benannten die vier Gesprächspartnerinnen den Grund, warum gerade Frauen der Kirche Zukunft geben: Weil sie es einfach können, sie verfügen über die Kompetenzen und weil sie in ihrer Aufgabe als Mütter die Grundlagen legen (Ulrike Kraus). Weil sie über Kraft und Geduld verfügen und Basisarbeit leisten (Cordula Dörfer). Weil sie das mitbringen, was Kirche braucht, nämlich Sozialkompetenz und Herz (Sonja Quenouille). Weil es ohne Frauen gar nicht geht (Dr. Angela Lehmann).

Mit dieser Zuversicht und in der Hoffnung auf Gottes Hilfe, mit geweitetem Horizont und dem Blick über das Eigene auf das Miteinander in der Welt beendete Dr. Almut Rumstadt nach einer Reihe anregender Diskussionsbeiträge aus dem Publikum mit dem Dank an die Teilnehmerinnen und einem Segensgebet der heiligen Klara von Assisi das erste Frauenfrühstück im Pfarrheim.  

26.09.12

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