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Zeitungen luden zur Diskussionsrunde im evangelischen Gemeindehaus


V.l. Rudi Joho, Felix Hüll, Bernhard Martin, Peter Reichert, Christofer Menges und Claudia Agnes Henn. Beim Weinquiz erriet Martin den "Eberbacher Schollerbuckel" auf Anhieb. (Foto: Hubert Richter)

(hr) Zu einer Podiumsdiskussion hatten heute Vormittag die "Rhein-Neckar-Zeitung" und ihr Tochterblatt "Eberbacher Zeitung" die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl am 21. Oktober eingeladen. Zahlreiche Eberbacher nutzten die Gelegenheit, erstmals die Amtsbewerber gemeinsam zu erleben.

Mit rund 400 Gästen platzte der Saal des evangelischen Gemeindehauses fast aus allen Nähten, als Redaktionsleiter Felix Hüll die Veranstaltung um 11 Uhr eröffnete. Hüll, der seit Anfang August Nachfolger von Thomas Wilken auf dem Chefposten im Eberbacher RNZ-Büro ist, moderierte die Fragerunde gemeinsam mit Redakteur Christofer Menges. Eingeladen waren alle sechs Bewerber. Detlef Weiss und Aron Kraft hatten aber abgesagt. Am Podiumstisch saßen Amtsinhaber Bernhard Martin und die drei Gegenkandidaten Claudia Agnes Henn, Rudi Joho und Peter Reichert.
Die beiden Journalisten stellten den Kandidaten Fragen zu verschiedenen Bereichen der Eberbacher Lokalpolitik. Die Einstiegsfragen zielten gleich auf die erklärten Schwerpunkte der Bewerber: Für Bernhard Martin stehen Familienangebote, Arbeitsplätze und Senioren im Vordergrund. Peter Reichert sieht die größte Herausforderung darin, die Spaltung in der Stadt zu überwinden und ein Wir-Gefühl zu wecken. Claudia Agnes Henn möchte vor allem die "Mauer aus Ignoranz und Arroganz" einreißen, und Rudi Joho will den hohen Schuldenberg Eberbachs abbauen. Neben der Verschuldung ging es in den Fragen auch um Arbeitsplätze, Tourismusförderung, die geplante Skateranlage in der Au, Bürgerbeteiligung sowie die beiden Brennpunktthemen Dr.-Schmeißer-Stift und Neubebauung an der Neckarstraße. Bei letzterem Thema setzt Martin auf die Nachverhandlungen mit dem Bauinteressenten über Ausmaße und Erscheinungsbild des Vorhabens (wir berichteten), während Henn und Joho vor einer überstürzten Zustimmung zu dem Projekt warnten. Peter Reichert sieht Bedarf an zentrumsnahen Parkplätzen und weniger an Wohnungen. Er könne sich daher ein Parkdeck vorstellen, das statisch so ausgelegt wäre, dass es bei Bedarf später bebaut werden könnte. Das Thema, das Amtsinhaber Bernhard Martin besonders hart zusetzt, ist die weitere Verwendung des früheren Seniorenheims Dr.-Schmeißer-Stift. Christofer Menges warf ihm in der Informationspolitik "Salamitaktik" vor und fragte, ob es nicht besser gewesen wäre, die Öffentlichkeit frühzeitig zu beteiligen. Martin räumte ein, die Bauvoranfrage zum Dr.-Schmeißer Stift ohne vorherige Information der Bürger (wir berichteten) sei ein "Kommunikationsfehler" gewesen.
Den richtigen Riecher hatte Martin bei einem kleinen Ratespiel: Die Redakteure schenkten den Kandidaten aus einer verdeckten Flasche Wein ein und ließen sie Sorte, Lage und Jahrgang erraten. Martin lag mit seinem Tipp "Auxerrois, Eberbacher Schollerbuckel, Jahrgang 2006" als einziger richtig und verriet: "Wer davon jemals einen Tropfen getrunken hat, vergisst das nie wieder". Der einzige Eberbacher Weinberg ist inzwischen stillgelegt.

In der Pause gab es Bewirtung durch die Cateringfirma "Serviento" der Realschule Eberbach. Danach konnten die Gäste bis gegen 14 Uhr die Kandidaten befragen. Hierbei ging es unter anderem um die ehemalige Jugendherberge, die Sicherung von Arbeitsplätzen, Angebote für Jugendliche und um die negative Einwohnerentwicklung Eberbachs: Die Einwohnerzahl ist in den letzten 15 Jahren von 15.650 auf 14.800 gesunken.

Eine weitere Gelegenheit, die Bürgermeisterkandidaten kennenzulernen, gibt es bei der öffentlichen Vorstellung am Freitag, 12. Oktober, um 19 Uhr in der Eberbacher Stadthalle.

Diskussion im Forum

30.09.12

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