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Irgendwann stehen Sparmaßnahmen an - sind zwei Gemeindehäuser zuviel?


Das evangelische Gemeindehaus am Leopoldsplatz. (Foto: Claudia Richter)

(cr) Die evangelische Kirchengemeinde Eberbach ließ Anfang des Jahres ihre Gebäude fachmännisch überprüfen. Jetzt besteht Diskussionsbedarf über die weiteren Maßnahmen zur künftigen Gebäudenutzung.

Vorausschauend will sich die evangelische Kirchengemeinde in Eberbach schon jetzt auf künftig eventuell erforderliche Sparmaßnahmen einstellen. Dekan Ekkehard Leytz und Kirchengemeinderatsmitglied Wolfgang Kleeberger stellten heute Ideen vor, wie man in den nächsten Jahren auf finanzielle Mindereinnahmen reagieren könnte. Fakt ist unter anderem, dass die Kirchengemeinde Eberbach etwa 6.000 Mitglieder zählt und dass diese Gemeinde im Besitz von zwei Gemeindehäusern in Eberbach-Nord und am Leopoldsplatz mit insgesamt rund 1.200 Quadratmetern Fläche ist. Der Evangelische Oberkirchenrat (EOK) hat Richtwerte, wonach Gemeinden in dieser Größenordnung Förderung für etwa 600 Quadratmeter Fläche erhalten. Zum einen hat Eberbach - zumindest statistisch gesehen - zuviel Fläche, zum anderen müsste das Gemeindehaus in der Berliner Straße saniert werden. Auch das Gemeindehaus am Leopoldsplatz kann im Jahr 2014 seinen 30. Geburtstag feiern und man müsse sich bei beiden Häusern auf eventuell veränderte Anforderungen einstellen, um die Gebäude bis zum Jahr 2030 ökologisch und ökonomisch nachhaltig nutzen zu können, sagte Leytz. Weiter stellte Kleeberger fest, dass laut geschätzen Zahlen bis zum Jahr 2040 die erwerbstätigen Gemeindemitglieder, d.h. die Menschen, die tatsächlich noch Kirchensteuern zahlen, um 35 Prozent sinken werden. Er und Leytz betonten, dass zum jetzigen Zeitpunkt die finanzielle Situation noch befriedigend sei. Sobald man aber keinen ausgeglichenen Finanzhaushalt mehr vorweisen könne, werde der EOK Sparmaßnahmen fordern. Sparen müsse man in Eberbach entweder an Personalkosten oder eben die Gebäudekosten auf Dauer senken.


In einer gemeinsamen Sitzung des Kirchengemeinderats und des Gemeindebeirats habe man Ideen gesammelt, so der Dekan. Zum einen steht zur Diskussion, dass im Gemeindehaus am Leopoldsplatz durch Umbaumaßnahmen eine neue Bürofläche entstehen kann, die dann vermietet werden soll. So könne das Gebäudevolumen besser genutzt werden. Die andere realistische Idee sei ein Neubau oder eine langfristige Einmietung bei einem Investor im Sanierungsgebiet "Neckarstraße I". In diesem Fall stehe ein Verkauf des Anwesen am Leopoldsplatz zur Diskussion. Da bis Ende 2013 von der Stadt und dem Gemeinerat eine Entscheidung über die Verwendung des zurzeit als Parkplatz genutzen Geländes gegenüber der Michaelskirche getroffen werden müsse, habe man der Stadt die Idee "Gemeindehaus im Sanierungsgebiet" vorgetragen.

Diskutiert wurde auch über das Gemeindehaus in Eberbach-Nord, das in den 1960er Jahren erbaut wurde und inzwischen sanierungsbedürftig ist. Neu ist dort die Küche, die mit Spendengeldern u.a. des Handarbeitskreises der evangelischen Frauengemeinde erneuert wurde. Auch die Treppe musste saniert werden. Gestern Abend fand ein Gespräch mit dem katholischen Pfarrgemeinderat St. Josef statt. Es wurde unter anderem erörtert, inwieweit man stärker zusammenarbeiten könnte. Bereits seit mehreren Jahren finden gemeinsame Veranstaltungen im Kirchenjahr statt. Bernhard Schell von der katholischen Gemeinde sagte gegenüber dem EBERBACH-CHANNEL, dass man im Pfarrgemeinderat dieser Entwicklung grundsätzlich positiv gegenüber stehe.

Um weiter planen zu können, benötigt der evangelische Kirchengemeinderat nun weitere Zahlen über die finanzielle Situation. Sobald diese Fakten vorliegen, wolle man im Frühjahr 2013 alle Kirchengemeindemitglieder zu einer Gemeindeversammlung einladen, sich das Pro und Kontra zu allen Ideen anhören, und erst dann werde der Kirchengemeinderat zu einer Entscheidung kommen, versicherte Leytz.

06.12.12

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