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Varianten zur Zukunft der Gemeindehauses vorgestellt


Um die Zukunft des Gemeindehauses am Leopoldsplatz ging es heute in dessen großem Saal. Rechts Ingrid Eilers bei der Präsentation der Varianten. (Fotos: Hubert Richter)

(hr) Um die Zukunft des evangelischen Gemeindehauses am Leopoldsplatz und einen möglichen Neubau an der Brückenstraße ging es heute in einer Versammlung der Evangelischen Kirchengemeinde.

Nach der Begrüßung der gut 50 Zuhörer durch Pfarrerin Dorothea Rohland im Saal des Gemeindehauses wurde zunächst Dr. Frank Tewes zum Vorsitzenden der heutigen Gemeindeversammlung gewählt.

Die Vorgeschichte der Überlegungen zur Zukunft der beiden Gemeindehäuser am Leopoldsplatz und in der Berliner Straße erläuterte Dekan Ekkehard Leytz. Für das Gemeindezentrum Nord in der Berliner Straße soll es am 18. Juni eine eigene Gemeindeversammlung geben, so dass man sich heute auf das Gemeindehaus am Leopoldsplatz konzentrierte.

Insbesondere der enorm hohe jährliche Kostenaufwand für die Gebäude der Kirchengemeinde bei sinkenden Kirchenmitgliederzahlen hätte zu den Überlegungen über die Zukunft der Liegenschaften geführt, so Leytz. Auf den Tischen im Saal lag eine Machbarkeitsstudie, die die Kirchengemeinde zusammen mit der ProKiBa (Projektgesellschaft für kirchliches Bauen) entwickelt hat und in der die beiden Alternativen Umbau oder Neubau näher betrachtet werden. Kirchengemeinderätin Ingrid Eilers stellte anhand einer Leinwandpräsentation die Ausgangslage und die beiden Varianten eingehend vor. Statistisch gesehen werde derzeit in Eberbach in den Sälen und Räumen mehr als doppelt so viel Fläche vorgehalten wie nach Kirchenrichtlinien eigentlich vertretbar wäre, so Eilers. Deshalb müsse es vor allem darum gehen, die Flächen zu verringern und damit die Kosten zu senken.
Im Falle eines Neubaus, für den man derzeit eine Option auf dem Schotterplatz an der Brückenstraße gegenüber der Michaelskirche habe, dränge die Zeit und die Entscheidung müsse bis spätestens Herbst dieses Jahres fallen. Falls man sich für einen Umbau des bestehenden Gemeindehauses entscheide, sollte zunächst die Fläche vergrößert werden, um diese dann teilweise zu vermieten. So könnten wiederum die durch die Kirchengemeinde selbst genutzten Flächen verringert und deren Auslastung verbessert werden. Erreicht werden könnte dies unter Umständen, in dem man in den großen Saal eine Zwischendecke einzieht, um unter dem Dach zusätzliche Räume zu erhalten.

Langfristig kostengünstiger als der Umbau des bisherigen Gebäudes wäre nach den ProKiBa-Berechnungen wohl der Verkauf des Hauses am Leopoldsplatz und ein Neubau. Aber egal für welche Variante der Kirchengemeinderat sich letztendlich entscheidet: Beide sollen zu erheblich niedrigeren jährlichen Kosten führen als bisher. Zurzeit muss die Kirchengemeinde für das Haus am Leopoldsplatz jährlich 117.000 Euro an Baunutzungskosten berappen. Nach dem Umbau sollen das nur noch 60.500 Euro im Jahr sein, bei einem Neubau sogar nur 42.700 Euro.

Nach der Vorstellung der Varianten waren die anwesenden Gemeindemitglieder heute noch aufgerufen, sich in Gruppenarbeit Gedanken über die Chancen und Risiken zu machen und darüber, wie sie als Kirchenälteste jetzt weiter vorgehen würden. Bis zur Entscheidung durch den Kirchengemeinderat soll der Prozess so transparent wie möglich weitergeführt werden, versicherte Ekkehard Leytz.

14.05.13

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