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Projektwoche mit rumänischen und spanischen Schülern an der Realschule


(Foto: privat)

(bro) (jg) „Can a song save your life?“ Wahrscheinlich eher nicht. Schülerinnen und Schüler einer neunten Klasse der Realschule Eberbach erfuhren jedoch, wie sehr Musik verbindet und Menschen zusammenbringt. Im Rahmen des Erasmus+ Projekts „Teaching English through Music“ arbeiteten sie gemeinsam mit Schülern aus dem rumänischen Pucioasa und dem spanischen Alicante während einer spannenden Projektwoche an englischen Songs.

Erasmus+ ist das Programm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Es hat eine Laufzeit von sieben Jahren und ist mit einem Budget von etwa 14,8 Milliarden Euro ausgestattet. In seiner Laufzeit bis 2020 sollen mehr als vier Millionen Menschen in Europa - insbesondere Schüler/-innen und Studierende, Auszubildende, Lehrkräfte und junge Freiwillige - Stipendien und Zuschüsse für einen Aufenthalt zu Lernzwecken im Ausland erhalten.

Unter der Leitung von Jochen Giede und Wolfgang Bloch galt es folglich in mehrfacher Hinsicht, Grenzen zu überwinden und die eigenen Kompetenzen dadurch auszuweiten. Die offensichtlichste, nämlich die Sprachbarriere, wurde durch die Nutzung von Englisch als Arbeitssprache erreicht. Eine hohe Anforderung, die im Laufe der Woche mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit wurde und den beteiligten Schülern eindrucksvoll verdeutlichte, warum ihre Lehrer in allen drei Ländern so sehr auf dem Erlernen von unregelmäßigen Verben und Wortschatz bestehen. Der Lohn für diese sicherlich ungeliebten Bemühungen im Schulalltag wurde jedoch zunehmend in der Möglichkeit der freien Kommunikation zwischen den Schülern erlebt und geschätzt.

Um diese gemeinsame Kommunikation anzustoßen und ihr Richtung und Ziel zu geben, wurde eine weitere Sprache bemüht. Dieses Mal handelte es sich allerdings um eine Sprache jenseits von Worten, die nicht nur von den Teenager überall auf der Welt verstanden wird und dementsprechend verbindet: Musik.

In internationalen Gruppen war es die Aufgabe der Schüler, sich gegenseitig ihre Lieblingsmusik vorzustellen und sich anschließend auf ein Lied zu einigen. Nach einer Einweisung in die Benutzung von iPads, die durch das Medienzentrum in ausreichender Menge bereitgestellt werden konnten, musste die eigene Auseinandersetzung mit der Musik, den Texten und den Hintergründen in einem E-Book dokumentiert werden. Die Ergebnisse erlauben eindrucksvolle Einblicke in die Be- und Verarbeitung der gewählten Lieder durch die Schüler. Die multimediale Umsetzung und damit das Erlernen, bzw. Vertiefen des Umgangs und der Nutzung digitaler Medien erfolgte spielerisch-experimentell und wurde so von den Schülern kaum als Unterrichtsinhalt wahrgenommen.

Obwohl diese Herausforderungen sicherlich bereits ein hohes Maß an Konzentration und vor allem ausdauernden, gemeinsamen Arbeiten in einer fremden Sprache bedeuteten, galt es darüber hinaus auch noch, einen 45-minütigen Unterricht vorzubereiten, in dem die Schüler in international gemischten Gruppen die ungewohnte Rolle der Lehrer übernahmen. Der umfassende Einsatz von Medien ging dabei mittlerweile ganz selbstverständlich von der Hand und es gelang den jungen Unterrichtenden, die „alten Hasen“ nachhaltig zu beeindrucken und dabei sicherlich auch die ein oder andere Idee für künftige Unterrichtsgestaltung zu liefern.

Insgesamt kann das Projekt in jeder Hinsicht als voller Erfolg gewertet werden. Die Fremdsprache Englisch wurde ganz selbstverständlich in den Tagesablauf integriert und vermittelte den Schülern eine Ahnung davon, was sie in ihrem künftigen Berufsleben sicherlich gehäuft erwarten wird.

Ebenso wurde das Treffen und die Zusammenarbeit mit anderen europäischen Kulturen zunehmend als Normalfall erlebt, wovon alle Seiten profitieren.

Nicht zuletzt stellte die Nutzung einer multimedialen Lernumgebung die Grundlage aller Aktivitäten dar. Wie sehr dieser Hintergrund bereits Bestandteil der Lebenswelt ist, zeigte sich im regen Austausch von elektronischen Adressen, über die die entstandenen Verbindungen sicherlich gehalten werden können und die Grundlage ganz persönlicher Netzwerke für die Zukunft bilden.

06.04.16

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