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Punkteteilung knapp verpasst

(bro) (rb) Gestern tasteten sich der FC Hirschhorn und der SV Eberbach in den ersten Spielminuten ab, wobei beide Mannschaften versuchten, Kontrolle über den Gegner zu erlangen. Schon jetzt zeigte sich, dass der Schiedsrichter kein Freund von langen Wegen war und das Spiel, zumindest in der ersten Hälfte, eher von weiter Entfernung zum Spielgeschehen leitete.

Bis zur 25. Minute hielt die Partie nicht, was man von einem Lokalderby erwarten kann. Es fehlte auf beiden Seiten der richtige Kampfgeist, vielleicht wartete man ja nur auf den Fehler des anderen, um dann in Führung gehen zu können. In der 26. Minute war es dann endlich so weit. Einen Freistoß für Hirschhorn vom linken Strafraumeck ließ der Schiedsrichter zunächst nicht ausführen und wies die Mauer des SV Eberbach an, noch einige Schritte zurückzugehen. Als der SV-Torhüter noch am linken Torpfosten stand und die Mauer sich nach hinten korrigierte, nutzte Gregor Blascyk die allgemeine Verwirrung aus, lief an und zirkelte den Ball ins rechte Tormanneck zum 1:0-Führungstreffer ein. Obwohl der Ball vom Schiedsrichter noch nicht freigegeben war, wurde der Treffer vom Unparteiischen anerkannt. Danach war Hirschhorn hellwach und nutzte jeden Fehler des SV eiskalt aus. Nach einem völlig unnötigen Abspielfehler in der Vorwärtsbewegung wurde der Ball über zwei Stationen schnell in Richtung SV-Tor gespielt, und der dort wartende Hirschhorner Stürmer hatte in der 30. Minute keinerlei Probleme, den Ball zum 2:0-Führungstreffer einzuschieben. Danach versuchte der SV, sich zu sortieren und das Spiel ruhiger zu gestalten, was jedoch nur bedingt gelang. Wieder ein unnötiger Abspielfehler im Mittelfeld leitete den nächsten Konter der Hirschhorner ein. Der auf der linken Seite lauernde Hirschhorner Stürmer wurde nun mustergültig mit einem weiten Pass vom Mittelkreis aus angespielt. Da er jedoch mindestens fünf Meter im Abseits stand, lief er nun alleine auf den SV-Torhüter zu und schob auch hier den Ball völlig unbedrängt in der 35. Minute zum 3:0-Führungstreffer für seine Mannschaft ein. Der Schiedsrichter war auch in dieser Situation fernab vom Spielgeschehen und erkannte den Treffer, zum Unmut des SV Anhangs und der Spieler auf dem Platz, einfach an. Nach diesen schwarzen zehn Minuten schien ein Ruck durch die SV-Mannschaft zu gehen. Jetzt kämpfte man und drängte mit aller Gewalt auf den Anschlusstreffer noch vor der Pause. Dieser gelang auch völlig verdient in der 43. Minute nach einem Eckball von der rechten Seite. Der heraneilende Cosic köpfte den Ball aus zehn Metern zum 1:3-Anschlusstreffer ins rechte Tordreieck ein. Danach hätte noch vor der Pause ein weiteres Tor für den SVE fallen können. Nun scheiterte man jedoch am gut aufgelegten Hirschhorner Keeper.

Nach der Pause nahm das Spiel sofort wieder Fahrt auf. Erst hatte der SV eine große Chance zum Anschlusstreffer, dann versagte ein Hirschhorner Stürmer völlig freistehend vor dem SV-Gehäuse. Hirschhorn sah sich jedoch zusehends mehr und mehr in der Bedrängnis, da der SV nun seine stärkste Phase im Spiel hatte. Egal, ob über rechts oder links - das Hirschhorner Tor wurde nun mit aller Macht berannt. Folgerichtig kam es dann auch in der 60. Minute zum 2:3-Anschlusstreffer. Nach schönem Flankenlauf von Steffen Joho über die rechte Außenseite konnte Serdar Akdeniz zum 2:3 völlig freistehend einschieben. Danach kamen die SVler immer wieder gefährlich vors Tor, jedoch ein ums andere Mal konnte der Hirschhorner Torhüter retten. Auf Hirschhorner Seite verlegte man sich nun völlig auf Konter. Die daraus resultierende Chancen wurden jedoch allesamt vergeben. Glänzte der Schiedsrichter in der ersten Halbzeit noch oft dadurch, nicht immer auf Ballhöhe zu sein, so bewies er in der zweiten Hälfte sein Können durch viele knappe Entscheidungen. Immer wieder wurden Spielsituationen wegen Abseits auf beiden Seiten zurückgepfiffen, die letztendlich kein Abseits waren. Auch verstand er es nicht, die Schärfe aus dem in der zweiten Hälfte überhart geführten Spiel zu nehmen. Letztendlich gewann der FC Hirschhorn etwas glücklich drei Punkte. Aufgrund der besseren zweiten Halbzeit und bei besserer Chancenausverwertung hätte der SVE durchaus die Punkteteilung an diesem Tag verdient gehabt.

24.10.16

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