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Begeisterung pur und närrische Stimmung ohne Ende


(Fotos: Thomas Wilken)

(tom) Knapp fünf Stunden lang unterhielten die Aktiven des HCV Lachsbachperle auf ihrer ersten Prunksitzung die Gäste im proppenvollen Bürgerhaus aufs Beste, zündeten das eine übers andere Mal Raketen der guten Laune und zauberten tänzerische Einlagen vom Feinsten auf die Bühne. Kein Wunder, dass die Gäste danach noch lange nicht gehen wollten und bis in den frühen Morgen weiterfeierten.

Nach dem Prolog von Marcel Jung, Egon Dreher und Harald Heiß marschierten Garden und Elferrat zusammen in die Halle ein. Sitzungspräsident Frank Heiß hieß in seiner Begrüßung die vielen Besucher aus nah und fern willkommen. Bürgermeister Oliver Berthold und Ralph Volk von der Narrhalla Ober-Hainbrunn durften später ein paar Worte an die Narrenschar richten.

Die Lachsbachperlchen, die jüngsten Mitglieder des HCV, tanzten sich im Anschluss als Indianer in die Herzen des Publikums und konnten natürlich wie andere Akteure auch nicht ohne Zugabe von der Bühne. Celine I. (Ackermann) und Phil I. (Hornek) hatten als Kinderprinzenpaar schon die gleichen Probleme wie die Großen. Stammtisch, Fußball und Pokemon hießen die Themen.

Nach dem Tanz von Funkenmariechen Yaren Elagöz waren die Funken dran. Bei „We don’t need no education“ machten die Jungs klar, dass ihnen mehr am Fußball- als am Schulunterricht gelegen war. Mit einer Schunkelrunde bereiteten die King Brothers das Feld für den „Ersheimer Boten“ Jürgen Abelshauser, der von der großen weiten bis zur kleinen engen Welt alles streifte.

AfD-Schelte, Nachwirkungen des Rinderwahnsinns auf der Insel in Gestalt des Brexit, Donald Trump, Aufstieg von Martin Schulz und Fall von Angela Merkel in der Wähler-Gunst fanden bei ihm ebenso Widerhall wie der „Rockenauer Teufelsbiber“, die Bürgermeister-Abwahl und die Neuwahl des „Wirtschaftsförderers“ Berthold. Dessen Unterstützertruppe hat bereits einen Namen: SfB, „Saufen für Berthold“. Die Kommunalwahl, der kranke Arzt-Freund und „Amtsverweser“ Happes waren ihm ebenfalls eine wortreiche Erwähnung wert.

Auf die Lachsbachgarde folgte Jörg Beisel als „Müllmann“ mit allerlei duftenden Geschichten. Nach dem Tanz der „Sternchen“ durfte Lara Ginthum eine Ehrung für elfjährige Mitgliedschaft beim HCV in Empfang nehmen. Dem Thema „Umwelt“ nahm sich dieses Mal die Zwergenschule an. Neun Zwerge zeigten sich begriffsstutzig bis bauernschlau, wenn es darum ging, Ursachen für den Klimawandel zu erforschen oder sich über Energieeinsparung Gedanken zu machen.

Und wenn gar nichts mehr hilft, gibt es immer ein erfolgversprechendes Rezept: Die Eberbacher durch den Kakao ziehen. Das beherrschten nicht nur die Zwergenschüler aus dem Effeff. Lacher garantiert, wenn die badischen Nachbarn wieder mal als die größten Deppen dargestellt werden. In schöner Monotonie musste aber auch der abgewählte Bürgermeister Rainer Sens für ein paar Gags herhalten. Das wird für die Büttenredner nächstes Jahr eine echte Herausforderung, wenn dieser stetige Reibungspunkt der vergangenen Sitzungen plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht.

Einfach eine Wucht war der Auftritt der Showtanzgruppe Heddesbach. 17 Mitglieder verwandelten die Bühne in eine afrikanische Steppe in eine Großwildjagd mit gefährlichen Raubkatzen, manchmal aber auch schnurrenden Kätzchen, gepaart mit einem fetzigen Tanz. Kein Wunder, dass die Tänzerinnen vor der Pause noch eine Zugabe geben mussten.

Wer dachte, auf der Bühne könnte es nicht mehr voller werden, sah sich getäuscht. Schon bei den „Frigadellos“ herrschte Enge bei 24 Mitwirkenden. Sie boten eine traumhafte Hochzeit mit einem Happyend als Fortsetzung des letzten Jahres. Die „Dance Academy“ als umjubelter Schlusspunkt des Programms setzte da noch einen drauf. 43 Aktive zeigten zusammen mit dem Puppenspieler, was sie alles drauf hatten, schlüpften in verschiedene Kostüme und läuteten das große, rauschende Finale ein.

Zuvor hatten Hannelore Berger und Claudia Naujock vom Mädelsabend berichtet und dabei nicht mit Details gegeizt. Tanja Schmidt wusste bei ihrer Büttenrede die Unterschiede von Mann und Frau bis ins Kleinste auszureizen. Denise Albert als „Der Alberts Bub“ hatte ebenso die Lacher auf ihrer Seite. Zum Start der zweiten Halbzeit sorgte die „Lachsbachsingers Revival Band“ für eine super Stimmung im Saal. Die HCV-Garde wirbelte danach gekonnt über die Bühne.

13.02.17

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