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Im Beschlussvorschlag steht jetzt Oberzent - Scheuermann soll Staatsbeauftragter werden


(Foto: Thomas Wilken)

(tom) Es gab 109 Namensvorschläge, dazu noch 42 Bürger-Rückmeldungen aus den Versammlungen oder direkt an den Fusions-Projektkreis. Letztere meistens zur neuen Bezeichnung der am 1. Januar 2018 fusionierenden vier Oberzent-Gemeinden. Und genau so wie das Gebiet soll nach dem Willen der Steuerungsgruppe das neue Gebilde nun definitiv heißen: „Oberzent“. Dieser Name „hat breite Zustimmung erfahren“, nahmen die Mitglieder des Arbeitskreises laut Rothenbergs Bürgermeister Hans Heinz Keursten aus den bisherigen Äußerungen mit.

In zwei Sitzungen wurden unter der Moderation von Projektleiter Christian Kehrer und Kommunalberater Thomas Fiedler „alle Themenfelder und Einwendungen zum Grenzänderungsvertrag besprochen“. Beerfeldens Rathauschef Gottfried Görig bezeichnete „Oberzent“ als tragbaren Kompromiss „mit hoher Identität“ und einer „großen Akzeptanz“ in allen vier Kommunen.

Insgesamt habe es aber zu wenig Rückmeldungen gegeben, um weitere Vorschläge als repräsentativ einzuordnen. Der Name „Freienstein“ lag dabei - wenn man es sportlich betrachten würde - weit abgeschlagen hinter „Oberzent“ auf Platz zwei. „Es gab kein großes Bild der Veränderung“, ergänzte Keursten. Bestimmte Präferenzen habe man nicht erkennen können. Das hörten die Mitglieder der Steuerungsgruppe aus den Rückmeldungen „klar heraus“.

Eine negative Belastung des Namens Oberzent, wie er manchmal angeführt worden war, „können wir nicht erkennen“, sagte Sensbachtals Egon Scheuermann. Denn die Bezeichnung werde bereits vielfach von Vereinen oder Institutionen verwendet, Beispiel Oberzent-Schule. Es war Konsens im Arbeitskreis, dass die neue Stadt auch eine neue, gemeinsame Postleitzahl erhalten soll. Da sich der Ort in der Anschrift sowieso ändere, könne dieses Zeichen der Gemeinsamkeit genauso umgesetzt werden.

Die Steuerungsgruppe war sich einig, von kommunaler Seite aus keinen Bürgerentscheid über den Namen in die Wege zu leiten. Thomas Fiedler hatte bereits auf den diversen Versammlungen deutlich gemacht, dass das Thema viel zu komplex sei, um es mit einer simplen Ja-Nein-Frage beantworten zu können. Den Bürgern stehe natürlich der Weg über ein Bürgerbegehren offen, um dieses Thema trotzdem noch einmal zur Abstimmung zu bringen. In den 42 Rückmeldungen sei nur vier Mal der Wunsch nach einem Bürgerentscheid geäußert worden.

Diverse Punkte sollen im Laufe des Jahres noch geprüft werden, sagte Hessenecks Bürgermeister Thomas Ihrig. Dazu gehört der Vorschlag, dem Wappen einen wärmeren Rotton zu geben. Außerdem die Straßenumbenennungen, die bereits mit den Ortsbeiräten und Anwohnern ausgearbeitet wurden. Die Flagge soll so bleiben wie sie ist, meinte Egon Scheuermann.

Der Sensbachtaler Rathauschef soll nach dem Willen der Steuerungsgruppe übrigens auch Staatsbeauftragter werden. Man richtete sich hierbei nach der in der Theorie längsten Amtsdauer, wenn es keine Fusion gegeben hätte. Unter diesem Gesichtspunkt soll dem Regierungspräsidium Gottfried Görig als Stellvertreter vorgeschlagen werden. Thomas Ihrig, der als möglicher Bürgermeister-Kandidat für die neue Stadt gehandelt wird, wollte von sich aus mögliche Interessenskonflikte durch diese Position ausschließen.

In den beiden Sitzungen gab es noch einige formale Klarstellungen, aber praktisch keine inhaltlichen Veränderungen mehr, so Projektleiter Kehrer. Der Grenzänderungsvertrag wird nun als Beschlussvorschlag in die Gremien gehen - mit dem Namen „Oberzent“. Nach den Beratungen in den verschiedenen Ausschüssen tagen dann die Stadtverordneten-Versammlung in Beerfelden sowie die drei Gemeindevertretungen am 2. Mai parallel, um ihn zu beschließen.

Info: Wer Eingaben an die Fusions-Projektgruppe gemacht hat, wird in dem kommenden Tagen eine direkte Antwort auf seine Fragen oder Einwände erhalten.

03.04.17

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