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Dreifaches Klangerlebnis mit einem Meister an der Orgel


(Foto: Agentur)

(hr) (us) Am Pfingstsamstag , 3.Juni, bieten die Hirschhorner Kirchen ein besonderes Musikerlebnis, besonders für Liebhaber der „Königin der Instrumente“.

Für Musikenthusiasten findet ein Orgelwandelkonzert in den drei Hirschhorner Kirchen (Klosterkirche, Marktkirche, evangelische Kirche) statt mit jeweils einem Programm, das auch auf die entsprechende Orgel abgestimmt ist. Dargeboten und gestaltet wird das Wandelkonzert vom dem international renommierten Organisten Wieland Meinhold. Nach der musikalischen Ausbildung an den Musikhochschulen in Jena, Berlin und Budapest war Meinholds Künstlerlaufbahn gekennzeichnet durch einen Lehrauftrag an der Weimarer Musikhochschule, Wirken als Stadtorganist an der Mühlhäuser Marienkirche und Leitung des internationalen Konzertreigens. Gastprofessuren und Meisterkurse in Tokio, Sao Paulo, Danzig, Kattowitz, Moskau und Wien bilden weitere Stationen. Seit 2001 wirkt er als Universitätsorganist in Erfurt/Weimar. Eine rege und intensive Konzerttätigkeit zeichnet ihn aus, die ihn als gefragten Interpret in Konzerttouren über die ganze Welt führt. Sein Engagement für Neue Musik hat ihm zudem auch die Widmung zahlreicher Kompositionen gebracht, die er zur Uraufführung brachte. Eigene Improvisationskünste sowie Kompositionen runden die Vielseitigkeit des Ausnahmekünstlers ab.

Mit einer unterhaltsamen Orgelführung als Start direkt am Instrument auf der Empore um 15 Uhr beginnt das „Vorprogramm“ in der Marktkirche. „Klangmajestät – Besuch bei der Königin“ heißt es dann. Für alle Orgelinteressierten erläutert der Weimarer Organist hier an der großen Rieger/Kloss Orgel die „Königin der Instrumente“ in einer fesselnden und spannenden Führung.

Um 16 Uhr beginnt dann der Konzertreigen an der historischen Orgel in der Klosterkirche (Krämer/Voit, um 1780/1884) unter dem Motto „Festlicher Barock – Händel und England“. Was haben die alten Briten und Händel miteinander zu tun? Zugespitzt: der Deutsche aus Halle an der Saale ist ihr größter Komponist. Den Drang Englands nach festlicher Musik erfüllte der schwergewichtige Barockkomponist nicht nur mit Feuerwerks-und Wassermusik. Immer steht bei den Preludes, Airs und Trumpet tunes eine gemessene Würde im Vordergrund. Sein Largo, die Ouverture und Doppelfuge g-moll wie auch die berühmte Pifa dürften auf einer Orgel ihre Wirkung kaum verfehlen.

„Charmanter Klang - Georg Philipp Telemann und Frankreich“ lautet das Thema der zweiten Station, wiederum die Marktkirche. Mit seiner Musik traf Telemann den Geschmack seiner Zeit und war damals berühmter als sein Freund Johann Sebastian Bach. Seine Musik war so beliebt, dass Telemann damit reich werden konnte. Das versteht man schnell, wenn man seine Choralvorspiele, Ouverturen, Intermezzi und Fantasien hört. Ein reizvolles Telemann’sches Thema gepaart mit der Eleganz Pariser Orgelkunst von Dandrieu, Nivers, Rameau, Couperin und Clerambault, ergänzt mit Werken der französischen Romantik von Dupont und Lefebure-Wely sind ab 17 Uhr an der großen Orgel in der Marktkirche zu erleben.

Nach einer kleinen Stärkung lädt der letzte Konzertteil an der historischen spätromantischen Sauer-Orgel in die evangelische Kirche um 18.30 Uhr ein zur „Expedition nach Italien und Skandinavien“. Zur virtuosen Barockmusik von G. Frescobaldi, Corelli, Vivaldi und Albioni, der sich das italienbegeisterte Mitteleuropa nicht entziehen konnte, kontrastiert Musik aus dem Norden von Gade, Matthison Hansen, Hägg, Grieg und Sibelius. Während der italienische Barock voller Temperament sprüht, ist hingegen der romantische Norden für seine elegische Musizierweise bekannt und beliebt.

So spannen die drei Konzerte einen vielseitigen Bogen über die Orgelmusik mit wundervollen Stücken. Der Eintritt ist frei, eine kleine Spende an den jeweiligen Ausgängen ist jedoch willkommen.

19.05.17

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