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Eine herrlich bunte Geschichte


(Foto: Büsra Isik)

(bi) Bei subtropischen Temperaturen fand am Donnerstag in der Aula der Steige Werkreal- und Grundschule das jährliche Musical der Steige-Grundschule statt. Bärbel Weber, die, wie jedes Jahr, die Gesamtleitung und Regie der Aufführung leitete, scherzte noch Anfang der Woche, dass es mittlerweile eine Art Tradition sei, pünktlich zum Musical den heißesten Tag des Jahres zu erwischen. Sie sollte Recht behalten.

In gemeinschaftlicher Zusammenarbeit mit der Theatergruppe, unter der Leitung von Brigitte Gumb, dem Spatzenchor der Erstklässler, geleitet von Kriemhild Pfeifer und natürlich des Chors der Steige Grundschule, sowie den Schulanfängern der Kindergärten Arche Noah und St. Josef entstand in monatelanger Vorbereitung ein farbenfrohes Musiktheater. Grundschullehrerin Melanie Schönig hat mit den Viertklässlern das Bühnenbild angefertigt, Sabine Hanke hat beim Einstudieren geholfen, während Ute Kesch zuständig war für Ton und Technik.

Somit war alles bestens für den großen Auftritt vor öffentlichem Publikum vorbereitet. Die Sprecher, Luise Tottleben und Jonas Altmeyer, führten die gespannten Zuschauer durch das Musical, welches sich als eine bunte Geschichte entpuppte.

Ein herrlicher Regenbogen strahlt über dem 333 qm großen Land Kunterbunt und seinen 98 Einwohnern. Der gütige König (die Rolle wurde von Nele Hoffmann und Mineta Balija abwechselnd gespielt) herrscht, die Farben sind seine Untertanen. Alles ist kunterbunt, quietschbunt, klatschbunt. Eines Tages kommen die blauen, roten und gelben Bürger jedoch auf die Idee, dass ihre Farben wichtiger seien als die der anderen. So schicken sie ihre Sprecher zum König, um ihn davon zu überzeugen, ihre Farbe mehr zu beachten. Das sanfte Blau spricht zuerst vor. Ihr Anführer (Lucia Perez) und seine Untertanen erklären das Rauschen des Meeres, das herrliche Blau des Himmels und wollen mit sanften Klängen und Tanzen den König betören. Als nächstes kommen die gefährlichen und mutigen Roten mit ihrem Anliegen. Ihr Anführer (Jan Weber) spricht klare und deutliche Worte, die den König überzeugen sollen, von nun an die Farbe Rot als vorherrschend auszurufen. Die Roten stampfen und schreien und toben ihre Leidenschaft dem König förmlich um die Ohren. Zuletzt wird das warme Gelb empfangen. Ihre Tänze und lieblichen Gesänge, das Glänzen der Sterne und des Monds und die Wärme der Sonne sollen den König in ihren Bann ziehen. Der gelbe Anführer (Nuran Sigin) umschmeichelt den König mit Spiegeln und zeigt ihm, wie schön er doch in Gelb erscheint. Nun liegt es am König, zu entscheiden, welche Farbe tatsächlich die schönste sein soll. Doch er tut sich sehr schwer damit. Um dem König zu helfen, eilen der Optikus (Alexander Yasenev) und der Schneider (Tim Prexl) mit ihren treuen Gesellen herbei und übergeben dem König drei Brillen und drei Umhänge in den drei Farben Blau, Rot und Gelb. Ab sofort lässt der König jeden Tag eine andere Farbe als „Farbe des Tages“ vom Herold (Noemi Schönig) ausrufen. Das sanfte Blau, das temperamentvolle Rot oder das schöne, aber auch eitle Gelb bestimmen von nun an die Stimmung des Landes. Doch wie kann ein Regenbogen weiter bunt strahlen, wenn die Farben nichts mehr gemeinsam unternehmen? Nach drei Jahren, drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen sind die Farben so weit voneinander entfernt, dass das Land nicht weiter kunterbunt, sondern grau wird. Der Regenbogen verblasst langsam, und unter den Untertanen bricht Panik aus. Die Farben strahlen nicht mehr miteinander, sondern nur noch jede für sich. Als dann die Farben zu Stein werden, wird der König von einer lieblichen Stimme (Esma Lupa) aus seinem Schlaf erweckt und darauf hingewiesen, dass es für ihn an der Zeit sei zu handeln. Sein Versuch, die zu Stein gewordenen Untertanen anzusprechen, scheitert. Die Meister der Farben kommen ihm erneut zu Hilfe und gemeinsam werfen der König, der Optikus, der Schneider und ihre Gesellen Farbtropfen in die Luft, die über das ganze Land regnen und so die Untertanen wieder zum Leben erwecken. Ein farbenfrohes Erwachen folgt, als die Farben erkennen, dass sie es nur gemeinsam schaffen, ihr farbenprächtiges Land Kunterbunt zu erhalten.

07.07.17

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