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Kostenloser Hotspot am Lindenplatz - Gewinnsteigerung bei den Stadtwerken


(Foto: Hubert Richter)

(hr) Am Lindenplatz in Eberbach (unser Bild) gibt es jetzt einen kostenlosen WLAN-Hotspot. Das gab Bürgermeister Peter Reichert am 27. Juli in der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause bekannt.

Wer kostenlos surfen will, muss sein Gerät (Tablet, Smartphone, Notebook) in den WLAN-Einstellungen mit dem Netzwerk “SM!GHT” verbinden und dann lediglich noch im Browser die AGB akzeptieren. Nutzername und Passwort werden nicht benötigt. Das Gleiche gibt es bereits seit längerer Zeit im Ratssaal, und laut Reichert wolle die Stadt noch an weiteren Orten kostenlose Hotspots einrichten.

In einem Tagesordnungspunkt befasste sich der Gemeinderat mit der Infrastruktur für schnelles Internet in den künftigen Baugebieten Wolfs- und Schafacker am Ohrsberg. Einstimmig wurde beschlossen, dass bei den Erschließungsarbeiten die Stadt nur dann eigene Glasfaserleitungen verlegt, falls sie nicht von anderen Leistungsträgern (beispielsweise Telekom) verlegt werden.

Im Zuge der Kindergartenbedarfsplanung wurde ebenfalls einstimmig beschlossen, dass die Kapazität der Kindergarten-Kleingruppe mit verlängerten Öffnungszeiten in der Kita St. Josef (Waldstraße) auf Regelstärke erweitert werden kann. Die Zustimmung des Gemeinderats ist notwendig, weil die Stadt zu Kindergartenkosten (ungedeckte Betriebsausgaben) der Katholischen Kirchengemeinde zu 90 Prozent fördert.

Für den Neubau eines Kindergartens an der Güterbahnhofstraße neben den Stadtwerken (geschätzte Baukosten rund 3 Millionen Euro) wurde mehrheitlich beschlossen, einen geeigneten Architekten im Rahmen eines “Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb” zu finden und dann dem Gemeinderat zur stufenweisen Beauftragung zu empfehlen. Der Kindergarten ist als Ersatz für den jetzigen evangelischen Kindergarten “Regenbogen” (drei Kiga-Gruppen) zusammen mit drei Krippengruppen des Vereins Postillion e.V. vorgesehen. Das geschätzte Architektenhonorar liegt bei rund 220.000 Euro, weshalb der Teilnahmewettbewerb europaweit ausgeschrieben werden muss. Stadtrat Heiko Stumpf (CDU) bezweifelte die hohen Kosten und beantragte, mit einem niedrigeren Honorar zu kalkulieren, um auf das europaweite Verfahren verzichten zu können, was aber mehrheitlich abgelehnt wurde.

Im Rahmen der 5. Änderung des Bebauungsplans Nr.23 “Neuer Weg”, Teilgebiet Einzelhandel (Gebiet Lidl, Aldi und die Betriebe “Im kleinen Bruch”) wurde einstimmig eine Veränderungssperre als Satzung beschlossen. Die Verwaltung will damit unerwünschten Veränderungen zuvorkommen, denn laut Bauamtsleiter Steffen Koch liege ein Antrag auf eine Angebotserweiterung vor, die der “Eberbacher Liste” nicht entspricht. Vermutlich handelt es sich dabei um den bisherigen Textilmarkt “Im kleinen Bruch”. In der “Eberbacher Liste” hat der Gemeinderat Produkte und Dienstleistungen festgeschrieben, die außerhalb der Innenstadt nicht angeboten werden dürfen (wir berichteten).

Stadtkämmerer Patrick Müller lieferte einen Halbjahresbericht für die städtischen Finanzen ab. Demnach würden die Gewerbesteuereinnahmen voraussichtlich zwar um rund 600.000 Euro unterschritten (7,9 statt 8,5 Mio.). Allerdings könne man den Gesamthaushalt wohl durch Mehrerträge ausgleichen.
Für die Haushaltsplanung 2018 wurde als Vorgabe mehrheitlich beschlossen, die investiven Ausgaben des Finanzhaushalts auf 6,3 Millionen Euro zu begrenzen. AGL-Sadtrat Christian Kaiser erschien dies zu niedrig. Er beantragte für seine Fraktion, die Investitionsgrenze auf 8 Millionen Euro anzuheben, scheiterte aber an der Mehrheit.

Sehr gute Zahlen konnte Werksleiter Günter Haag zusammen mit Birgit Beisel für die Stadtwerke präsentieren: Der Jahresgewinn 2016 werde mit voraussichtlich 570.000 Euro um 79 Prozent höher ausfallen als im Jahr davor (318.000 Euro). Das Eigenkapital sei auf 6,2 Prozent gewachsen.

Bürgermeister Peter Reichert konnte schließlich noch Förderzusagen aus dem kommunalen Ausgleichsstock für städtische Vorhaben bekannt geben: 157.000 Euro gibt es demnach für den Kunstrasenplatz in der Au, und die Nahwärmeversorgung der Stadthalle wird mit 163.000 Euro gefördert.

03.08.17

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