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Regenwetter sorgte am Ende für das besondere Abenteuer


(Fotos: privat)

(bro) (mb) Als zum Ende des 17-tägigen Sommerlagers bei Freudenstadt im Schwarzwald der große Regen fiel, war das wohl einer der Höhepunkte für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes Goten aus Eberbach und Aglasterhausen. Bäche und Seen bildeten sich in manchen Zelten. Teilweise stand das Wasser zehn Zentimeter hoch. Man legte Zelte mit Europaletten aus und schlief auf diesen. Oder man fand Unterschlupf bei anderen Gruppen in trockeneren Zelten.

Schwierigkeiten zu überwinden und nicht nur bei schönem Wetter und angenehmen Bedingungen die Natur und das Zelten zu genießen, machen richtiges Pfadfindertum aus. Von einem Zeltlager ohne überwundene Schwierigkeiten wird man nach ein paar Jahren wohl nicht mehr erzählen, wohl aber von dieser Regennacht, die man gemeinsam gemeistert hatte.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Eberbach und Aglasterhausen trafen sich auch in diesem Jahr mit Gruppen aus dem gesamten Pfadfinderbund Süd. So entstand auf der Wiese am Waldrand eine Zeltstadt, in der die typischen Schwarzzelte dominierten. Spiel, Abenteuer und das Erleben von Gemeinschaft standen im Mittelpunkt. Die Kinder und Jugendlichen, gleich welchen Alters, bauten ihre Zelte selbst auf. Sie zimmerten gemeinsam mit ihren Gruppenführern aus Rundholz und Brettern Tische und Bänke. Jede Kleingruppe bereitete ihre Mahlzeiten selbst zu. Die Pfadfinder ab einem Alter von elf Jahren kochten sogar ab und zu auf offenem Feuer oder backten in selbst gebauten Öfen Brote und leckere Kuchen. Die meisten Abende gehörten dem gemeinsamen Singen am Lagerfeuer.

Die Wölflinge (Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis elf Jahren) und Pfadfinder (Elf- bis 16-Jährige) verbrachten eine erlebnisreiche Zeit voller Abenteuer. So besiegten die Wölflinge als Gallier die Römer. Dazu mussten sie zum Beispiel bei einem Stationslauf verschiedene Aufgaben erfüllen: Unter anderem bildeten sie die Kampfformation des Schildkrötenpanzers, schossen mit dem Bogen, hoben Fallgruben aus und vertrieben Pferde.

Dass man Herausforderungen als Gruppe nur dann bewältigt, wenn man kameradschaftlich als Team zusammenarbeitet, erfuhren auch die älteren Pfadfinder. Vor allem beim sogenannten Sippenwaldlauf machte sich dies bemerkbar. Dabei galt es, sich bei verschiedenen Posten in Pfadfindertechnik zu bewähren. Und man musste unter Beweis stellen, dass die Gruppe sich gut organisieren und zusammenzuarbeiten kann. So bauten die Pfadfinder das typische Schwarzzelt „Kohte“ innerhalb einer begrenzten Zeitspanne auf. Sie bargen eine Person aus einem Auto, bauten eine Trage, schätzten und maßen größere und kleinere Entfernungen mit den eigenen Körpermaßen.

Zum Lageralltag gehörten darüber hinaus Ball- und Geschicklichkeitsspiele für Pfadfinder und Wölflinge gleichermaßen. Bei Pfadfinder- und Wölflingsproben in der zweiten Lagerwoche zeigten die Teilnehmer, was sie gelernt hatten und erhielten dafür Halstücher und Abzeichen verliehen. Gemeinsame Programmpunkte für alle Altersstufen waren auch ein Kochwettbewerb und ein Singewettstreit. Am vorletzten Lagertag spielten die Gruppen einander Sketche, Einakter und lustige Lagerbegebenheiten vor, bevor der Tag und damit das gesamte Lager mit einem Abschlussessen in der Feuerrunde der einzelnen Gruppen ausklang.

04.09.17

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