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Sebastian Vocilka übernimmt das Amt von Ronny Kolb


V. l.: Ronny Kolb, Sebastian Vocilka, Norbert Sasse. (Foto: Thomas Wilken)

(tom) Stabwechsel im Forstamt: Der stellvertretende Leiter Ronny Kolb, gleichzeitig auch für die Produktion zuständig, wechselt zum 18. September als Chef ins Forstamt Dieburg. Sein Nachfolger wird der 30-jährige Sebastian Vocilka. Der ist bereits seit Anfang des Monats in Amt und Würden. Durch die zwei Wochen Überlappung „ist genug Zeit für die Weitergabe aller Infos“, freut sich Forstamtsleiter Norbert Sasse als die „langjährige Konstante“ in der Außenstelle von Hessen Forst.

Denn die Stellvertretung in Beerfelden ist quasi eine „Entwicklungsstelle“ als Vorbereitung für höhere Weihen. Zwischen zwei und fünf Jahren sind die Amtsinhaber dort tätig, erläutert Sasse. Kolb war seit knapp dreieinhalb Jahren in der Oberzent tätig, bevor der in Wald-Michelbach wohnhafte Familienvater jetzt in den anderen Landkreis wechselt. „Um den Forstbetrieb von der Pike auf zu erlernen, ist Beerfelden das beste Forstamt“, geht er mit einem lachenden und weinenden Auge an seine neue Arbeitsstelle.

Vocilka arbeitete nach seinem Referendariat beim Forstamt Lampertheim ein Jahr an der Uni Freiburg. Dafür wurde er vom Land Hessen freigestellt. An der Professur für Verfahrenstechnik beschäftigte er sich mit Holzerntefragen. Die besten Voraussetzungen für den Job in Beerfelden. Denn hier hat er als Produktionsleiter drei Aufgabenbereiche: Holzernte und -vermarktung sowie die Jagd.

Der 30-Jährige freut sich auf „die große Verantwortung in meiner Position“. Er erwartet eine „spannende und interessante Herausforderung“. Für Vocilka ist der Forstberuf eine Branche, „in der man gerne arbeitet“. Waldreichtum und Idylle nennt er als Merkmal der Wälder in der Oberzent und im Kreis Bergstraße. „Ich arbeite dort, wo andere Urlaub machen.“ Der Försterberuf, ergänzt Sasse, „ist nicht Beruf, sondern Berufung“. Wie viele seiner Kollegen „leben wir hier noch ein Ideal“, meint Kolb.

Das Berufsziel Forstmann ist derzeit ein sehr attraktives. „Viele ältere Kollegen gehen bald in den Ruhestand“, weiß Sasse. Trotz der Einsparungen, die im Rahmen der Forstreform bis 2025 geplant sind, decken die aktuellen Nachwuchskräfte den Bedarf der kommenden Jahre nicht ab. Deshalb können sich junge Förster derzeit ihre Stelle quasi raussuchen. „Der Wind hat sich komplett gedreht“, sagt auch Kolb. Der wurde vor über zehn Jahren noch belächelt, als er seinen weiteren Berufsweg skizzierte.

„Es war schon immer ein bisschen mein Traum, die Leitung eines Forstamts zu übernehmen“, freut sich der 41-jährige Kolb. Dieburg hat er als „sehr schönes Forstamt“ in Erinnerung, an dem er in den Jahren 2005 bis 2007 sein Referendariat machte. Durch die Mischung zwischen urbanem Bereich und waldreichem vorderen Odenwald warten andere Herausforderungen als im südlichen Odenwaldkreis auf ihn. So beträgt dort der jährliche Holzeinschlag nur die Hälfte der 120.000 Festmeter wie im Bereich Beerfelden mit seinen dichten Waldbeständen.

Kolb will mit seiner Familie auch weiterhin in Wald-Michelbach wohnen bleiben, das zum Einzugsbereich des Beerfeldener Forstamts zählt. Der Arbeit dort trauert er bei aller Vorfreude auf den neuen Job trotz allem ein wenig nach, „weil sie meinem Berufsbild als Förster sehr nahe kam“. Den engen Kontakt nach draußen, zu den Holzkunden, wird er bestimmt vermissen, so Kolb. Denn es wartet jetzt mehr „Bürokram“ auf ihn. Jedoch sei die angestrebte Leitung eines Forstamts „das, weshalb ich mal studiert habe“.

Das Forstamt Beerfelden ist verantwortlich für etwa 16.000 Hektar Wald, davon 7.800 Hektar Staats- und 5.500 Hektar Kommunalwald, der Rest Privatwald. Prägende Baumarten sind die Fichte, die Kiefer, die Eiche, die Buche, die Douglasie und die Strobe. Neben der Produktion von Holz spielt auch der Naturschutz eine wichtige Rolle: Für Äskulapnatter und Wanderfalke hat man die Artenpatenschaft übernommen. Dem Forstamt sind elf Revierförstereien in neun Kommunen zugeordnet. Etwa 40 Mitarbeiter sind hier tätig.

Das Forstamt Dieburg ist ein von Kommunalwald geprägtes Forstamt im südhessischen Ballungsraum. Es ist verantwortlich für etwa 5.000 Hektar Staatswald und etwa 10.000 Hektar Kommunalwald. Dem Forstamt sind neun Revierförstereien zugeordnet. Etwa 30 Mitarbeiter sind hier tätig.

08.09.17

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