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Kabarett in der alten Wache

(bro) (abl) Am Samstag, 11. November, brillierte der Kabarettist Gerd Kannegieser mit seinem neuen Programm „Wo ware mer jetzt stehgeblibb“ in der alten Feuerwache in Schwanheim. Und er hatte die Lacher auf seiner Seite.

Er war zu spät - der Herr Kannegieser. Zug verpasst, Keilriemen kaputt und dann noch eine Taxifahrerin mit einem weiblichen Navi. Etwas viel für den gestandenen Mann aus Kaiserslautern. Da lässt es sich gut ablästern. Auch mit ölverschmierten Händen: Man(n) ist ja ganz Kavalier und hilft den Frauen. Und Strumpfhosen sind immer noch als Keilriemen-Ersatz wichtig. Eigentlich weiß er über alles etwas - und speziell über den Schlagabtausch zwischen Mann und Frau. Manchmal sind seine Ansichten auf Stammtischniveau, manchmal hintersinnig und mit vielen Fragezeichen in den Augen eines Mannes.

Neu an seinem Programm ist: Er fordert das Publikum zum Mitmachen auf. Eine Art „Improvisations-Comedy“ hatte der feinsinnige Herr da in seinem Gepäck. Fragen nach gravierenden Unterschieden zwischen beiden Geschlechtern wurden vom Publikum gerne angenommen. Dadurch entwickelte sich eine fast persönliche Beziehung zwischen Kabarettist und Gästen. Und die gewährten lustigen Einblicke, „wo’s manchmal hängt“ in einer Beziehung. Zurufe und Einwürfe wurden von Kannegieser detailliert untersucht, abgewogen und „eingetütet“.

Er stieg unter anderem in die unergründlichen Tiefen einer Frauenhandtasche hinab und hätte sich beinah darin verloren. Ein Herr von Welt braucht ja nur Schlüssel, Geldbeutel, Hut und die Erörterung der Frage: „Ist der Hosenschlitz zu?“

Kannegieser palaverte über ein neues Bad. Das will die Frau. Derweil sind die „Plättelsche“ doch noch so gut wie neu. Gerade erst nach 30 Jahren. Ist eigentlich das Bidet nun für Socken-Waschungen geeignet? Und was ist erst mit der Munddusche?

Eine Situation, die ihm sehr am Herzen liegt, ist: Wo stellt man sich an welcher Kasse an? Da heißt es abschätzen, wer vor ihm an der Kasse steht. Ob alt oder jung, Kuddelmuddel im Gitterauto oder Flaschensortiment. Da heißt es eiskalt abschätzen und sich dann entscheiden, wo die Vorteile liegen, schnell durch die Kasse zu kommen. Er rät, die Aufrufe „Bitte benutzen Sie Kasse drei!“ völlig lässig und mit einem leichten Lächeln auf den Lippen zu ignorieren.

Gegen Ende seines amüsanten Programms wurde Kannegieser aber doch etwas tiefsinnig. Er fragte nach dem Wert einer Beziehung und dem Leben. Da kommt auf einmal die nette Taxifahrerin wieder ins Gespräch, und seine Augen leuchten.

Sein Abschlussfazit: Lebe jetzt und nicht erst später. Genieße die Tage und nimm dein Glück in die Hand.

Dem Publikum gefiel die Vorstellung. Es gab viel Applaus, und Kannegieser konnte sich vor einer Zugabe nicht retten.

29.11.17

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